Online-Bildbearbeitung

Es liegt im Trend, dass immer mehr Arbeiten im Web erledigt werden können. Ein grosser Player ist dabei Google, das eine ganze Office-Suite und anderes mehr ins Internet verlegt hat: Text & Tabellen, Kalender, Talk, Mail, Page Creator. Für das Verwalten und Publizieren von Bildern steht Picasa bereit. Was in dieser Reihe fehlt, ist ein Online-Bildbearbeitungsprogramm. Das heisst aber nicht, dass es dafür im Web keine Angebote gibt. Im Gegenteil: Es gibt hervorragende Online-Bildverarbeitungsmöglichkeiten.

Einer meiner Favoriten ist Splashup (ehemals Fauxto). Es sieht aus wie eine abgespeckte Version von Photoshop Elements, ist aber nicht von Adobe. Eigentlich hätte Adobes eigenes Angebot namens «Photoshop Express» bereits im Jahre 2007 online gehen sollen (siehe hier), was aber nicht der Fall ist. Bleiben wir also bei Splashup, das ähnlich aussieht wie Photoshop und auch ähnlich zu bedienen ist (siehe Screenshot unten).

Splashup

Es gibt noch eine stattliche Anzahl weiterer (Gratis-)Online-Anbieter. Ohne diese genauer zu beschreiben, möchte ich hier kurz erwähnen, welche mir am besten Gefallen:
Splashup, FotoFlexer, Picnik, Pixenate, Snipshot, Cellsea und NexImage.

Wer noch nicht genug hat oder seinen Favoriten hier nicht findet, besuche doch folgende Seiten:

Wer also keine Bildbearbeitungssoftware auf dem benutzten Computer zur Verfügung hat und keine komplexen Bildmontagen machen will, ist mit den Online-Angeboten gut bedient.

Medienabhängigkeit

MedienabhänigkeitSeit Januar 2008 ist die CD-Rom zum Thema‚ Medienabhängigkeit’ erhältlich. Sie bietet dazu Hintergrundinformationen und Anregungen für den Unterricht. Das Angebot ist eine Ergänzung zum Projekt ‚Rauschtrinken’ und zur Ausstellung ‚Menschen wie wir!’ Der Inhalt kann hier angesehen werden. Bestellungen werden gerne unter infosuchtpraevention[a]mba.zh.ch entgegen genommen. Schulen im Kanton Zürich erhalten die CD-Rom kostenlos, ausserkantonale Stellen wird ein Unkostenbeitrag von CHF 50.– verrechnet. (Quelle: Mittelschul- und Berufsbildungsamt Kanton Zürich)

Die fünf angebotenen Themen können unabhängig voneinander behandelt werden. Sie bieten jeweils Hintergrundinformationen und konkrete Anregungen für den Unterricht. Zwar sind die Anregungen auf Berufs- und Mittelschule ausgerichtet, können aber aus meiner Sicht durchaus auch für anderes Stufen angepasst werden.

Unter dem Punkt Arbeitsinstrumente für den Unterricht findet man Interviews mit (ehemals) Mediensüchtigen und Verweise auf weitere Angebote der Suchtprävention. Dazu gehört etwa die Website http://www.setz-eine-grenze.ch/, auf der man unter anderem Empfehlungen zum Bildschirmkonsum, Informationen zu Internetsucht und einen Verweis auf einen Selbsttest zum Internetkonsum.

Kostenlose, lizenzfreie Bilder und Fotos

Für verschiedene Arbeiten brauchen Student/innen und Lehrer/innen Fotos und Bilder. Doch was ist eigentlich erlaubt in Schule und Unterricht? Welche Bilder dürfen verwendet werden auf Arbeitblättern oder auf der Klassenwebsite?

Zu diesen Fragen gibt das Dossier «Das Urheberrecht im Bildungsbereich» (http://www.urheberrecht.educa.ch/) Auskunft.

Wer auf der sicheren Seite sein will, verwendet am besten nur eigene Fotos oder solche, deren Verwendung in einer entsprechenden Lizenz erlaubt wird. Es gibt eine Menge verschiedener Lizenzarten, die z.B. den Gebrauch für private und/oder kommerzielle Zwecke erlaubt. Bekannt sind zum Beispiel die CC-Lizenzen.

Pixelio

Malte Landwehr stellt in seinem Blog 110 Quellen für kostenlose Fotos vor. Für Personen auf Bildersuche ist diese Übersicht eine tolle Quelle. Ich selber benutze hin und wieder das Angebot von pixelio.de und von aboutpixel.de und staune immer wieder, welch tolle Bilder da zu finden sind.

Medienkompetenz im Kindergarten (Studie)

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat eine empirische Studie zu aktuellen Situation der Medienerziehung und zur medienpädagogischen Ausbildung angehender Erzieherinnen publiziert. Dabei wurde auch ein Vergleich zum Stand von 1997 gemacht. Das Ergebnis ist gemäss der LfM ernüchternd.

Einige Zitate aus der Zusammenfassung der Studie:

  • Trotz einer inzwischen etwas höheren Aufgeschlossenheit gegenüber elektronischen Medien gehen Erzieherinnen nach wie vor in erster Linie von einem Gefährdungspotential der Medien aus; sie bewerten elektronische Medien im Hinblick auf Kinder auch unabhängig vom Nutzungsumfang häufig negativ.

[…]

  • Medienerziehung wird von den Erzieherinnen zwar für einigermaßen wichtig angesehen, rangiert dabei jedoch auf dem letzten Rang unter allen in der Befragung thematisierten Förderbereichen.
  • Die wenigsten Erzieherinnen können beschreiben, was Medienerziehung ist, welche Ziele aus welchen Gründen mit diesem Förderbereich zu verbinden sind und weshalb Medienerziehung notwendig und wichtig ist.
  • Ein bedenklich großer Teil der Befragten verwechselt Medienerziehung mit Mediendidaktik.

Inwiefern lässt sich wohl ein Vergleich mit Schweizer Kindergärten und Primarschule ziehen?
Weitere Infos zur Studie:

Google Docs – Wozu?

Google Docs«Google Docs» bzw. «Google Text & Tabellen» ist mittlerweilen sehr bekannt. Mit dem Angebot lassen sich Dokumente (Word-like), Tabellen (Excel-like) und Präsentationen (PowerPoint-like) erstellen. Die Dokumente lassen sich im Internet erstellen, verändern, anzeigen und exportieren. Wozu soll das überhaupt nötig und gut sein?

Commoncraft zeigt die Vorteile in einem kurzen Video auf:

Commoncraft hat noch weitere Videos im gleichen Stil produziert. Dazu später mehr.

Archiv der GMW07

Mitte September 2007 hat in Hamburg die 12. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) stattgefunden.

GMW07

Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) befasst sich als wissenschaftliche Fachgesellschaft mit der Erforschung, der Entwicklung, der Herstellung und dem Einsatz von Informations- und Kommunikationsmedien in universitärer Lehre und Weiterbildung.

Von der Tagung gibt es ein ausgezeichnetes Audio-/Videoarchiv.

Beispiel:
Mandy Schiefner von der Uni ZH erläutert, wie der Austausch im sogenannten E-Learning Kompetenznetz der UZH funktioniert.
Gemeinsam bloggen – gemeinsam lernen
(als QuickTime/VLC oder Video-Podcast)

Dateien umbenennen

Wer viele Fotos macht, ist vielleicht nicht glücklich, dass die Kamera alle Dateien nach dem gleichen Muster benennt. Die Bilder heissen zum Beispiel «DSCN2541.JPG» oder «DSCN3012.JPG». Was aber steckt hinter dem Bildnamen?

Ich benenne meine Bilder gerne nach dem Anlass, an dem ich sie aufgenommen habe: «einweihung-medienlab_05.jpg», «zoozuerich07.jpg» oder «geburtstag2007_15.jpg».

renamer4mac1.gifFür das Umbenennen von vielen Dateien aufs Mal gibt es spezialisierte Programme. Auf meinem Mac leistet momentan das Programm Renamer4Mac gute Dienste. Es ist recht einfach in der Bedienung. Bevor die Dateien nach meinen Wünschen umbenannt werden, sehe ich in einer Vorschau, was am Schluss rauskommt.

renamer4mac2.jpg

Renamer4Mac ist Donationware (also gratis).

Wer kennt solche Programme für Windows? Bitte im Kommentar notieren.

Artikel dazu im Wiki http://elearining.phzh.ch/wiki/medienbildung/index.php/Fotografie