Medienerziehung: Eltern chatten zum Wohl ihrer Kinder – Reicht das «Aufrütteln»?

bild-1.pngZum Artikel in der Sonntags-Zeitung vom 18. Mai 2008 «Häsch grossi brüscht?» – Aufklärungskurs der Stadt Zürich zum Thema chattende Kinder: Interessierte Eltern erkunden unter Anleitung die einschlägigen Kinder- und Jugendportale und bewegen sich als «lusmeitli14» in einem Jugendchatraum. Sie erlernen die Chatsprache der Jugendlichen und erhalten Erziehungsanregungen im Umgang mit Internet und Chat: Interesse zeigen, sich die Chaträume etc. von den Kindern zeigen lassen, gemeinsam Chaträume festlegen u.a.

Die Weiterbildungsveranstaltungen werden von der OIZ im Auftrag der Stadt Zürich im Rahmen des Aufklärungsprogramms «Schau genau» angeboten. Durchgeführt werden die Kurse u.a. von einer Informatikerin ETH. Die Qualität der Weiterbildung soll hier in keiner Weise in Abrede gestellt sein, erlaubt sei aber die Frage, weshalb nicht Medienpädagoginnen und Medienpädagogen die Weiterbildung leiten, es geht doch offensichtlich nicht um technische Fragen sondern um Medienerziehung.

Medienpädagogik 2.0: in «merz», Ausgabe April 2008: Lesenswerte Artikel von Reimann und Niesyto

2.0 – das inflationär genutzte Anhängsal zu allem, was neu vermarktet werden soll, geht so manchen auf die Nerven. Nun titelt das «merz» seine April-Ausgabe gleich «Medienpädagogik» 2.0.
Der kritische Artikel von Rabi Reimann zu den ernüchternden Ergebnissen von E-Learning in Hochschule und Wirtschaft liest sich süffig (abgesehen einiger sprachlicher Bandwürmer…). Sie weist darauf hin, was wohl selbstverständlich erscheint, jedoch in der Diskussion wohl oft vergessen gerät: Nicht erst seit der Einführung von Web 2.0-Anwendungen im Internet sind selbsttätige Wissenskonstruktion, Partizipation und kooperatives Lernen möglich. Web 2.0-Technologien seien eher willkommene «Enabler» einer konstruktivistisch orientierten Mediendidaktik (Reimann 2008, Seite 15). JFr hat pdf erstellt; sendet dieses auf Anfrage gerne zu.

Im selben Heft auch ein Artikel von Niesyto & Ketter zu Förderung in bildungsbenachteiligten Milieus mit Web 2.0-Anwendungen > s. auch Besuch von Horst Niesyto am 3. Juli im Fachbereich Medienbildung.

Eine Informatik-Misere mit Wurzeln im Bildungswesen? – Artikel von Heinz Moser in der NZZ

«Auffahrtsferien» – Zeit also, um die berühmte Beige an Zeitschriften und beiseitegelegten Artikeln zu durchsuchen.
Wer hat den Artikel von Heinz Moser in der Bildungsbeilage der NZZ vom 21. April 2008 gelesen? – Und weshalb, liebe Leserin, lieber Leser hast du nichts darüber im Blog geschrieben? Auf die Gefahr hin, wie die «alte Fasnacht» auf einen bereits bestens bekannten Artikel hinzuweisen, trotzdem eine Notiz hier im Blog.
– Die Frage nach den Bezugspunkten zwischen Informatik-Misere und Medienbildung beschäftigt bestimmt auch noch zehn Tage später. – Was mich ebenso beschäftigt: Weshalb lesen wir relativ selten von Publikationen von Mitarbeitenden des Fachbereichs Medienbildung in diesem Blog? Wer publiziert, die Schreiberin/ der Schreiber oder die Person, welche (zufällig) darauf stösst? Wie können wir diese Austauschkultur entwickeln?

Zum besagten Artikel: Braucht es ein neues Fach Informatik, wie es im Rahmen des «Informatikjahrs 2008» postuliert wird? Der vorliegende Beitrag von Heinz Moser sieht die Lösung in einem ausgeweiteten Technikunterricht und nicht in der Vorverlegung berufsbezogener Inhalte auf die Volksschule.

informatik-misere_bildungswesen_moser_080421.pdf

E-Learning an der Universität Zürich: Ein Podcast des Tages-Anzeigers

Im Digitalk 58 sind die Leiterin des E-Learning-Centers der Uni Zürich, Eva Seiler und ihr Mitarbeiter Matthias Rohs zu Gast. Viel Neues über E-Learning in der Hochschule, LMS und OLAT erfahren die meisten wohl nicht. Interessant ist allenfalls, wie die Themen für Aussenstehende erkärt werden.
Link:  http://digitalk.kaywa.ch/
Tipp: Die Digitalk-Podcast verfügen über Kapitelsmarken. Damit lässt sich direkt zum Thema nach ca. 20 Minuten springen.

Francis Moret, ehemaliger Direktor von educa in «Persönlich» beim Schweizer Radio DRS am 30. März 10.00 h

Der ehemalige Direktor von educa.ch, Francis Moret,  hat sich jahrelang um die Mehrsprachigkeit verdient gemacht. Letztes Jahr hat er einen hochdotierten Preis für dieses Schaffen erhalten. Heute arbeitet er als Mathematiklehrer in der Nähe von Murten.

http://www.drs.ch/www/de/drs/ueber-uns/mediencorner/medienmitteilungen/68588.persoenlich-live-aus-murten.html

Radio PHSG online

Die Pädagogische Hochschule St. Gallen präsentiert ihr «Radio PHSG:
Während der Blockwoche „Interdisziplinäre Studien“ arbeitet ein Team von PHSG-Studentinnen und PHSG-Studenten unter der Regie von Radiomoderator Dominik Born für einmal als Medienschaffende. Ihr Auftrag ist es das Planspiel „Freie Schulwahl für unsere Kinder – kein Bildungsmonopol des Staates“ mit Radiosendungen als Podcasts zu dokumentieren.
Blogeintrag: http://edublog-phr.kaywa.ch/p942.html
Podcast: http://radiophsg.kaywa.ch.

medien-lab: USB-Mikrofon in Ausleihe

Das medien-lab hat ein USB-Mikrofon angeschafft.

Damit sind qualitativ hochwertige Aufnahmen direkt in Audacity emöglich. Das Mikrofon wird getestet, um allenfalls weitere Mikrofone des gleichen Typs anzuschaffen.

Wer das Mic für einen Test ausleihen möchte, wendet sich an: medienausleihe@phzh.ch

 http://www.samsontech.com/products/productpage.cfm?prodID=1879

Apple stellt iLife08 vor: u.a. mit überarbeitetem iMovie

Apple stellt neuen iMac, iLife ’08 und iWork ’08 vor: http://www.apple.com/chde/hotnews/

Die komplett überarbeitete Videoschnitt-Software iMovie ’08 verspricht noch intuitiveres Erstellen von Videoclips: Neu können Clips ab DVD- und HD-Cams problemlos importiert werden. Es kann eine Vorwahl der zu importierenden Clips getroffen werden. Die Trimmfunktion ist übersichtlicher geworden; uam.
Videotutorials der neuen Features: http://www.apple.com/ilife/tutorials/#imovie-oneplace-8

medien-lab: Neue Computer für die Medien-Arbeitsplätze

Diese Woche sind im medien-lab die neuen, superschnellen Workstations für die Medien-Arbeitsplätze eingetroffen:

– 4 Macintosh Pro Intel Xeon
– 2 Windows Workstation Dell XPS
jeweils mit zwei 17-Zoll-Bildschirmen für angenehmes Arbeiten.

Die Geräte sind mit genügend Arbeitsspeicher (5 GB) für umfangreiche Video-/ Foto- und Konvertierungsarbeiten ausgerüstet. Es werden externe Festplatten ausgeliehen oder man verbindet sein Notebook einfach als externe Festplatte mit der Workstation. Reservation erfolgt im Moment noch über Karl Diethelm (karl.diethelm ät phzh.ch); ab Sommer dann über Evento.