«Computer und Internet in der Primarschule» als kostenlose Online-Version

Wer kennt sie nicht, die  bewährte Publikation «Computer und Internet in der Primarschule» von Iwan Schrackmann et al. aus dem Jahr 2008? – Die gute Nachricht für alle Freunde von Tablets und leichten Laptops ohne DVD-Laufwerk: Die Publikation gibt es seit kurzem als kostenlose Online-Version: Das 300-seitige Buch kann als PDF heruntergeladen oder online im Browser angeschaut werden. Alle Videos der zwanzig dokumentierten Unterrichtslektionen stehen online zur Verfügung, wahlweise als Flash- oder als Quicktime-Version.
Dies alles ist zu finden auf www.ictip.ch

Informationsportal zu Cloud Computing

Dokumente in der Cloud, Bücher in der Cloud, Filme in der Cloud, Filme in der Cloud, Musik in der Cloud, Speichern in der Cloud. – Dazu gibt es jetzt ein Informationsportal des deutschen Bundesministeriums: cloud.irights.info. Wer sich beispielsweise schon gefragt hat, wie diesbezüglich die rechtliche Seite aussieht, worauf beim Umgang mit Online-Speicher zu achten ist oder wie mit den zunehmend geschlossenen Cloud-Welten von Apple, Google oder Amazon umgehen, der findet auf diesem Portal Hinweise. Die rechtliche Seite sieht für Schweizerinnen und Schweizer zum Teil wohl anders aus.

 

Grundlagen zur Ausgestaltung schulischer ICT-Landschaften

Diese Woche hat die Fachstelle Bildung und ICT der Bildungsdirektion des Kantons Zürich einen  lesenswerten Bericht (PDF) zur künftigen Ausgestaltung schulischer ICT-Landschaften publiziert. Weg von ressourcenfressender interner Infrastruktur, hin zu cloudbasierten Diensten. Dies sei in naher Zukunft dank ultraschneller und symmetrischer Glasfaserkabel möglich. Allerdings müssen sich besonders Zürcher Landschulen noch einige Jahre gedulden müssen, bis der Ausbau erfolgt ist. In knapper und übersichtlicher Form fasst der Bericht zudem die aktuellen Entwicklungstrends um Medien und ICT in der Schule zusammen und zeigt auf, wie eine geschickt eingesetzte ICT-Infrastruktur unter anderem eine Kultur des individualisierenden Lernens begünstigen kann.
Publikation des Berichts im edu-ict-Portal – mit interessanten Kommentaren von ICT-Verantwortlichen an Schulen …

Tagung zur Plagiatsprävention: Unterlagen zum Download

Am 29. März fand an der PH Zürich eine Tagung zur Plagiatsprävention statt. Siehe Blogbeitrag vom 5. Februar 2012. Der Anlass sollte Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten, sowohl für Hochschulen, welche Plagiatspräventions-Software nutzen als auch solchen, welche deren Einsatz in Betracht ziehen. So fanden sich gegen 40 Teilnehmende aus Hochschulen der Schweiz und Deutschland ein. Hans-Lorenz Reiff-Schoenfeld (iParadigms Europe) stellte im Eingangsreferat die Plagiatpräventions-Software «Turnitin» vor. Mit Hilfe der Software können Dozierende und je nach Ansatz der Hochschule auch Studierende schriftliche Arbeiten auf Übereinstimmung mit anderen Texten aus Literatur, Internetquellen und anderen Studierendenarbeiten feststellen lassen. In den weiteren Referaten berichteten Vertretende verschiedener Hochschulen davon, wie sie Präventionssoftware einsetzen und welche weiteren Massnahmen sie einsetzen. Dass Plagiarismus nicht mit dem Einsatz entsprechender Software gelöst werden kann, darüber waren sich die Anwesenden einig. Den Studierenden fehlt das Bewusstsein, allenfalls etwas Unrechtes zu tun. Vom ersten Semester an müsste hierzu gezielt geschult werden. So können an einigen Hochschulen Studierende ihre Arbeiten mit Turnitin gezielt selbst testen und sie erhalten individuelle Beratung.

Die PDFs der Referierenden stehen zum Download bereit:

  • Hans-Lorenz Reiff-Schoenfeld. Turnitin als pädagogisches Werkzeug. PDF_Reiff
  • Dr. Christina Mainka. Plagiatsprävention als Mittel der Qualitätssicherung der akademischen Lehre. PDF_Mainka
  • Dr. Stefano Tardini, University of Lugano. The integration of plagiarism prevention into (e-)learning and teaching practices: the experience of eLab in Ticino. PDF_Tardini
  • Hans-Lorenz Reiff-Schoenfeld. Überblick über die Weiterentwicklung von Turnitin. PDF_Turnitin_Ausblick

 

 

 

Bildungs- & Forschungskonferenz des GDI zum Thema ICT in der Schule

Das Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon lädt am 13. März zur 2. Bildungs- & Forschungskonferenz zum Thema «ICT – ein wichtiges Werkzeug der Schule» ein.
Die Tagung gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen betreffend ICT im Unterricht und zeigt die Auswirkungen auf die Arbeit an der Schule. Unter anderen sprechen Thomas Merz zum Thema «Herausforderungen der Medienentwicklung und Konsequenzen für Schule und Unterricht» und Peter Suter zu «Cybermobbing in der Schule: Praktische Erfahrungen, Möglichkeiten der Intervention und Prävention.

Tagungsflyer (PDF) Online-Anmeldung.

Impulsveranstaltung und Tagung zur Plagiatsprävention

Am 28. März findet an der PH Zürich eine Impulsveranstaltung & Tagung zum Erfahrungsaustausch über den Einsatz der Plagiatpräventions-Software «Turnitin» in der Hochschullehre statt. Im Eingangsreferat stellt Hans-Lorenz Reiff-Schoenfeld (iParadigms Europe) den pädagogischen Ansatz der Plagiatpräventions-Software Turnitin vor. Das Referat wird als «Impulsreferat» mit Möglichkeit zum Fragenstellen gestaltet und kann unabhängig von der Tagung besucht werden. Ab 13.00 Uhr berichten weitere Referentinnen und Referenten über ihre Erfahrung mit «Turnitin» und wie sie diese Software in ihrer Institution einsetzen.
Die Tagung dauert bis 17.00 Uhr. Ausschreibung (PDF).  Anmeldung.

 

Media Future Day 2012 des tpc zum Thema «Second Screen»

Unter dem einladenden Titel «Hybrides-Social-Multiscreen-Search-on-Demand-Video-App-Linear-Plattform-Fernsehen» bot das tpc eine Tagung zur Zukunft des Fernsehens an. Die Referate sind online verfügbar. So stellen der SRG Chef-Stratege Adrian Zaugg und der Verantwortliche für Mobile and New Media Martin Spycher die Pläne der SRG zu Hybrid TV vor, oder Philipp Riederle spricht zum Kommunikationsverhalten der Generation Y. Die Qualität der Aufnahmen sind beeindruckend – wie von der tpc nicht anders zu erwarten.

Passend zum Thema der Artikel im Tages-Anzeiger vom 16. Januar unter dem Titel «Der Kampf um den zweiten Bildschirm», wie sich das Fernsehen zunehmend die Aufmerksamkeit mit dem Smartphone und dem Tablet-PC teilen muss. Der Artikel stellt eine Anzahl von «Second Screen Apps» vor. Weiteres Material zur Vertiefung bietet ein Beitrag in DRS 3 zum Thema «Ein Screen ist nicht genug».

 

 

 

Kulturwechsel mit «Lernobjekten»

An der diesjährigen E-Learning-Tagung Online Educa in Berlin hat Caspar Noetzli die Erkenntnisse aus der Entwicklung von Lernobjekten für das selbstorganisierte Studium im Rahmen der Session «Changing Learning Cultures» präsentiert.

Nach der Studienreform NOVA 09 sollen die Studierenden künftig 50% ihrer Studienzeit selbstorganisiert studieren. Dazu dienen unter anderem Lernobjekte multimedialen Lerninhalten und entsprechenden Arbeitsaufträgen. Im Jahr 2009 hat die PH Zürich mit der Entwicklung der Lernobjekte begonnen. Ende 2011 ist das dreijährige Einführungsprojekt beendet. Caspar Noetzli, Leiter des Projekts, präsentierte die Erfahrungen in Vorträgen an der eduhub-Tagung von SWITCH in Lugano, an der ILIAS Conference in Bern und zum Abschluss an der internationalen E-Learning Konferenz Online Educa in Berlin. Unter dem Titel «A Culture Change: Learning Objects to Support Self-Directed Learning in Teacher Education» präsentiert Caspar Noetzli die gemachten Erkenntnisse.

Caspar Noetzli berichtet von der schwierigen Anfangszeit, als die ersten «Lernobjekte» im besseren Fall aus einer Sammlung von PDFs bestanden, im schlechteren aber am Ende des Semesters ausser Titel und Lorem Ipsum-Platzhaltertext keine weiteren Spuren hinterliessen. Caspar Noetzli: «Wir stellten uns darauf ein, dass uns die Dozierenden kritische Fragen über «Instructional Design» etc. stellen, stattdessen erfuhren wir oft Bedenken, dass die Dozierenden ihre Materialien öffentlich ins LMS stellen müssten. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war, dass die Dozierenden zusätzliche Zeitgutschriften erhalten, um ein neues Lernobjekt zu entwickeln; ebenso wichtig war die Unterstützung durch die E-Learning Consultants. Und nicht zu unterschätzen sei die Anmerkung in den Nutzungsbestimmungen, dass man sich gegenseitig anfragt, wenn man Inhalte aus einem «fremden» Lernobjekt nutzen will. Heute sind gegen 80 Lernobjekte entwickelt, diese sind neu auf einer übersichtlichen Startseite zusammengefasst (Bild). Das Projekt wird ab 2012 in «Dauerbetrieb» überführt: Jedes Semester stehen den verschiedenen Bereichen insgesamt 1000 Arbeitsstunden für die Entwicklung von Lernobjekten zur Verfügung.
Ansonsten viel «man sollte» an der Online Educa …

Wahlen 2011: Medien auf dem Prüfstand

Am 3. November organisierte das Schweizer Radio und Fernsehen SRF ein weiteres Mediensymposium. Aus aktuellem Anlass wurden die Medienleistungen während den Wahlen 2011 diskutiert. Prof. Dr. Kurt Imhof, IPMZ Universität Zürich, präsentierte eine detaillierte Analyse der Medienpräsenz der Wahlberichterstattung in den verschiedenen Massenmedien im Vergleich zu anderen Ereignissen. Einmal mehr kritisierte Imhof die Verarmung der Presse durch die Gratis-Anzeiger und zeigte auf, dass Boulevard-Themen wie beispielsweise das Verschwinden des SVP-Maskottchens «Zottel» mehr mediale Aufmerksamkeit erhielten als andere Ereignisse. So war die Geissen-Posse die mit das mit Abstand am meisten auf Facebook verlinkte Thema.
Download PDF Analyse Imhof

 

 

 

Artikel «Digitale Lernmedien in der Schule»

Der Lehrmittelverlag des Kantons Zürich widmet die Herbstausgabe seines Kundenmagazins «einblick» dem Themenschwerpunkt «Digitale Lernmedien». Der lesenswerte Leitartikel von Urs Ingold gibt einen anschaulichen Überblick über die Geschichte der elektronischen Lernmedien in der Schule und regt zum Nachdenken über die heutige Entwicklung von Lern-Apps und andere Online-Lehrmittel an. Wohlbegründet wird der Kontrast zwischen dem trägen System Schule und der dynamischen Entwicklung der Medienlandschaft beschrieben. Dies mache eine wohl dosierte Entwicklung von digitalen Lehrmitteln notwendig, ein «Medienmix» aus Schulbuch, Website und Software sei anzustreben. Soweit nachvollziehbar. Doch wäre auch unter Berücksichtigung dieser erschwerenden Umstände nicht doch etwas mehr Innovationsgeist möglich? – Das wäre wohl eine Diskussion wert…

Leider ist das kostenlos erhältliche Kundenmagazin Nummer 9 September 2011 noch nicht online erhältlich. So gibt es einstweilen keine andere Möglichkeit, als die Printausgabe (unerlaubterweise) einzuscannen und hier zum Download anzubieten, zumindest, bis in absehbarer Zeit das Kundenmagazin auf auf deren Website  online verfügbar sein wird.