Datenschutzeinstellungen von Microsoft für Microsoft-Produkte

Microsoft stellt unter http://www.microsoft.com/de-de/security/online-privacy/overview.aspx für verschiedenen eigene Produkte Anleitungen zur Verfügung, wie die Datenschutzeinstellungen angepasst werden können. Dabei wird nicht nur erklärt wie die Einstellungen geändert werden können, sondern auch weshalb diese Einstellungen sinnvoll sind. Eine Sammlung von Checklisten zum Erreichen einer maximalen Privatsphäre ist es hingegen nicht.

E-Mails durch SocialMedia Plattform ersetzen?

Am 7. September fand in Zürich der 10. Social Media Gipfel statt. Thema dieses Mal: Social Intranet. Zwei Referenten erzählten von ihren Erfahrungen mit der Einführung einer Social Media Platform in ihrem jeweiligen Unternehmen.

Besonders interessant fand ich dabei den Beitrag von Herrn Andreas Hiller, Geschäftsführer eine kleineren Firma aus Deutschland. Intern ist man dort inzwischen soweit, dass E-Mails nur noch für den privaten Gebrauch oder zum Versenden von Links auf ihre Plattform erlaubt sind. Eigentliche Inhalte werden nicht mehr über E-Mail verschickt.
Somit stehen sämtliche Informationen allen Mitarbeitenden jederzeit zur Verfügung und bleiben nicht mehr in irgendeiner Mailbox liegen. Als positiven Nebeneffekt davon sieht Herr Hiller, dass er die Einarbeitungszeit neuer Mitarbeitender von ca. 2 Monaten auf 2 Wochen verkürzen konnte.

Präsentation auf Slideshare
Bericht bei Blogwerk
Bericht mit Kurzvideo im bernetblog

erste Eindrücke von Google+

Seit einigen Tagen ist Google+, das Facebook von Google, online. Die Zugang ist noch eingeschränkt: Wie es bei Gmail anfangs war, kommt man nur mittels Einladung in den Genuss eines Logins.

Funktionen bietet die neue Plattform noch nicht viele:

  • Stream
    Eine Art Gästebuch entsprechend Facebooks «Pinnwand»
  • Hangout
    Ein Video-Chat für bis zu 10 Personen, welcher ein google-eigenes Plug-in erfordert
  • Sparks
    Inhalte, von denen Google denkt, sie wären für einen interessant
  • Chat
    Ein gewöhnlicher Text-Chat

Es fällt auf, dass im Vergleich zu Facebook noch vieles fehlt. Google+ befindet sich aber auch erst im Betastadium. Viele Dinge versprach Google bereits und werden wohl noch vor dem offiziellen Start nachgeliefert.

Der erste optische Eindruck gefällt. Die Plattform wirkt aufgeräumter als Facebook. Die Farbgestaltung gefällt mir persönlich besser. Dass noch keine Werbung aufgeschaltet ist, fällt positiv auf. Dies wird sich aber sicher bald ändern.

«Freunde» (Google+ spricht von «Personen in meinen Kreisen») organisiert man in Google+ in sogenannten «Circles». Dabei bestimmt man die Namen des Circles selbst und braucht von den «Freunden» auch keine Bestätigung, dass sie in so einen Kreis aufgenommen wurden. Die Beziehung in Google+ kann unidirektional sein, dies im Gegensatz zu Facebook. Anschliessend kann man Nachrichten im Stream gezielt an solche Circles senden. Sehr praktisch, wenn man nicht möchte, dass z.B. die Vorgesetzten mitbekommen, was man gerade macht. Hier bleibt aber die Frage, wie man gegen Spam vorgehen kann. Da man nicht bestätigen muss, wenn man in einen Circle aufgenommen wird, besteht die Gefahr, dass Spammer dies ausnützen. Bei jedem Beitrag ist es zwar möglich, diesen als Missbrauch zu melden, gesehen hat man ihn aber trotzdem schon.

Nach Google Wave ist dies der zweite Versuch von Google, ein Produkt in Konkurrenz zu Facebook zu starten. Der Ansatz von Google+ scheint mir besser gelungen, als Google Wave. Bleibt die Frage, ob wir ein zweites Facebook wirklich brauchen.