Dossier «Games und Gewalt» (SF Wissen)

Lassen Ballergames jeden, der viel spielt und schiesst, zum potenziellen Amokläufer werden? Kriminologen, Hirnforscher und Pädagogen sind sich bei dieser Frage uneinig. Wissenschaftlich ist der Zusammenhang zwischen Gewalt in Computerspielen und realer Gewalt umstritten.

Das Dossier «Games und Gewalt» von SF Wissen enthält kurze TV-Beiträge zum aktuellen Thema.

SF Wissen Newsletter – jetzt auch mySchool

Neben verschiedenen Informationen des Schweizer Fernsehens kann man sich ab sofort auch für den Newsletter des Schulfernsehens (SF Wissen mySchool) anmelden.

Unter diesem Link kann man sich (falls neu) registrieren oder anmelden und dann sein eigenes Newsletter-Profil zusammenstellen.

P.S. Wer sich vom 1. bis 30. November 2007 sein persönliches Profil erstellt, nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Hauptpreis ist ein iPod nano sowie als weitere Preise fünf MP3-Player (USB-Stick).

Video on Demand der SRG

chfilme_webbild_w173_h_m.jpgMit dem erstmaligen Angebot «Video on demand» ermöglicht die SRG SSR ab sofort einem breiten Publikum den Zugang zu Schweizer Filmen. Wichtige Koproduktionen, die im Rahmen des Pacte realisiert wurden, sind auf Abruf und gegen Bezahlung online zugänglich. Gut 30 Filme stehen als ideale Ergänzung zum bestehenden Programm auf den Websites von Schweizer Fernsehen, Télévision Suisse Romande und Televisione svizzera di lingua italiana zur Verfügung. Die Filme können gegen Entgelt für die Dauer von 48 Stunden heruntergeladen werden (je nach Filmlänge ein bis sechs Franken).

>>> zum Filmdownload

Stimmungsregulation durch Medien

merz_074a.jpgHeft 4/2007 von merz: zeitschrift für medienpädagogik nimmt die «Stimmungsregulation durch Medien» in den Blick. Das Radioprogramm am Morgen, Zocken am Computer, Musikhören in der Jugendclique oder auch das allabendliche Ansehen der Lieblingssoap – Medien sind eng mit dem Gefühlsleben von Rezipientinnen und Rezipienten verbunden. Sowohl die beabsichtigte Regulation von Gefühlen und Stimmungen durch die Rezeption verschiedenster Medien als auch unbewusste emotionale Auswirkungen der Mediennutzung sind dabei Felder, denen sich die Kommunikations- und Medienwissenschaften wieder zunehmend widmen. merz liefert daher einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zum Thema und diskutiert daraus resultierende Herausforderungen für die Pädagogik.

Neuerscheinung: Medienkinder von Geburt an

medienkinder.jpgUnter dem Titel Medienkinder von Geburt an: Medienaneignung in den ersten sechs Lebensjahren ist im kopaed Verlag München soeben der zweite Band aus der Reihe «Interdisziplinäre Diskurse» erschienen. In Beiträgen unterschiedlicher Autorinnen und Autoren werden wissenschaftliche Perspektiven und Handlungsfelder in der kindlichen Mediennutzung und Medienerziehung thematisiert.

Mehr Infos unter www.jff.de.

Bibliografische Angaben:

Theunert, Helga (Hrsg.) (2007). Medienkinder von Geburt an: Medienaneignung in den ersten sechs Lebensjahren. Interdisziplinäre Diskurse, Band 2. München: kopaed.

20 Jahre nach Einführung des lokalen Rundfunks in der Schweiz

Medienvielfalt und publizistische Leistung
(Hinweis auf Neuerscheinung)
schwarb_web1.jpgDie Zulassung privater Lokalradiostationen im Jahre 1983 gilt als Meilenstein in der Schweizer Mediengeschichte. Die neuen Medien sollten die Medienlandschaft bereichern, die publizistische Versorgung in den Regionen verbessern und zur politischen Partizipation beitragen. Wurden die hochgesteckten Erwartungen aus (medien-)politischer und gesellschaftlicher Perspektive erfüllt? Welchen Beitrag zur publizistischen Vielfalt leisten private Radio- und Fernsehstationen rund 20 Jahre nach ihrer Einführung? Die vorliegende Studie präsentiert nicht nur aktuelle, inhaltsanalytisch erhobene Daten, sondern erfasst die publizistische Vielfalt und Leistung lokaler Medien mehrdimensional auch aus der Perspektive des Publikums und von Experten.

Schwarb, Ursula.
Medienvielfalt und publizistische Leistung: 20 Jahre nach Einführung des lokalen Rundfunks in der Schweiz. Konstanz: UVK, 2007. 278 Seiten.
ISBN 978-3-86764-008-4
€ 29.00 / CHF 48.90

Podcasts und Internetradio – Web 2.0-Angebote sind für Jugendliche sehr attraktiv

Veröffentlichung der Explorationsstudie des JFF zur Aneignung von Internetradio und Podcasts durch Jugendliche
Die Ergebnisse zur Explorationsstudie «Internetradio und Podcasts – neue Medien zwischen Radio und Internet. Eine explorative Studie zur Aneignung neuer Audioangebote» sind ab sofort online verfügbar. Im Rahmen dieser Studie wurden 135 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 27 Jahren online befragt. Sie wurde von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) finanziert.

Ein Ergebnis dieser Studie zur Nutzung von Audioangeboten ist, dass es Jugendlichen sehr wichtig ist, sich ihr eigenes Programm zusammenzustellen. Dabei greifen Jugendliche häufig auch auf Audioangebote etablierter Medien zurück, wie sie z.B. auf Internetseiten von Radiosendern oder Zeitschriften angeboten werden. Besonders wichtig sind dabei auch interaktiv-kommunikative Elemente in der Medienaneignung: Die Jugendliche schätzen es, wenn sie auf die Audioangebote anderer Feedback geben können.

Jugendliche Produzentinnen und Produzenten von Podcasts wurden im Rahmen der Studie in Chat-Gruppendiskussionen gesondert befragt. Diese kleine Gruppe von Heranwachsenden, die Medien selbstbestimmt und eigentätig in die Hand nehmen, um damit auszudrücken was sie bewegt, sind in hohem Maße medienkompetent und verbinden ihre Anliegen mit einem versierten Umgang mit Technik:
Ihre Themen und Interessen, die sie im Rahmen ihrer Eigenproduktionen bearbeiten, sind breit gestreut und reichen von Medienthemen bis hin zur Beschäftigung mit Alltagsthemen. Diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind Expertinnen und Experten für ihre Szene: Sie präsentieren sich als gut informiert über neue, inhaltliche wie technische, Entwicklungen.
Der Austausch mit anderen gehört zu ihrem Selbstverständnis als Medienmacherin und Medienmacher dazu. Zentrales Motiv ihres Medienhandeln ist die Kommunikation innerhalb der Podcastszene, indem sie anderen Rückmeldungen geben und diese auch sehr bestimmt für ihre eigenen Audioproduktionen einfordern.

Der komplette Ergebnisbericht ist unter diesem Link (PDF, 38 Seiten) verfügbar.