Interaktive E-Books im Hochschulkontext

Letzte Woche fand ein Webinar zum Thema «Interaktive E-Books im Hochschulkontext» von Per Bergamin und Ioana Porumb von der Fernfachhochschule Schweiz statt. Die beiden Dozierenden zeigen anhand eines Pilotprojekts, wie sie E-Books in der Hochschullehre eingesetzt haben. So berichten sie, wie sie auf bestehenden Lehrbüchern von zwei Verlagen als PDF aufbauen konnten. Diese haben sie mit interaktiven Elementen angereichert: Erläuterungen und Aufträge der Dozentin, zusätzliche Links, Filmclips usw. E-Books müssten gemäss den Referenten
1. interaktiv
2. in hohem Mass personifizierbar und
3. nahtlos in die Lernumgebung der Institution integriert sein; sie müssten zum «Learning Hub» werden.
Diesen Anforderungen folgend, sprechen Bergamin und Porump von «iE-Books». Der Ausdruck wurde im gut besuchten Webinar auch prompt kritisiert.

Das PDF des Referats gibt es hier; die vollständige Aufzeichnung des Webinars hier (90 Minuten); weitere Webinare der FFHS zum Tablet-Einsatz gibt es hier.

 

Ein Gedanke zu „Interaktive E-Books im Hochschulkontext“

  1. In der Tat ist der Begriff „interactive E-Book“ schwierig nachvollziehbar, da er eine Analogie zum Buch setzt. Wir haben diesen Begriff gewählt, da in dem von uns untersuchten Kontext, Buchtexte (multimedial erweitert) das Leitmedium bilden. Diese werden von den Lernenden zum einen persönlich und zum anderen auf der Basis von der Lehrorganisation vorgegebenen Lernprozessen (scaffolds) überarbeitet. Daraus bzw. aus den diversen Interaktionen entsteht eine facettenreiche Dokumentation, die nicht mehr stark an ein Buch erinnert. Allerdings ist dies gerade eine Chance und Quelle für die Konstruktion einer Neuauflage des „Buches“, welches wiederum als Leitmedium mit anderen Lernenden eingesetzt werden kann. Somit schliesst sich ein Entwicklungszyklus, dem aber sogleich ein nächster folgt.

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