Medienbildung per Verbot

Ab kommendem Sommer ist den Schülerinnen und Schülern an den Schulen in der Stadt Zürich nicht nur der Gebrauch von Mobiltelefonen, sondern von allen elektronischen Geräten verboten. Damit werde “auf die rasante Entwicklung der Geräte” reagiert, die heute meist Handy, MP3-Player und Kamera in einem sind. Zudem bestehe die Gefahr des sog. Cybermobbings, wenn Aufnahmen von Schülerinnen und Schülern missbräuchlich in Umlauf gebracht oder ins Internet gestellt werden. Siehe http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Schulen-verbieten-alle-elektronischen-Geraete/story/21715537

2 Gedanken zu „Medienbildung per Verbot“

  1. Sali Jürg
    Dieser Artikel im Tagi erschreckt mich ein weiteres Mal. Die Frage, die ich mir erneut stellte, lautet: reagieren oder nicht. Von meiner Position aus könnte ich auf den Lehrplan verweisen. Dort wird in den Richtzielen von der Bedeutung, den Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Informationstechnologien geschrieben. Von der Seite der PHZH könnte auf die Notwendigkeit der Medienbildung im Zeitalter der Informations- und Wissensgesellschaft verwiesen werden. Würde ein gemeinsames/abgesprochenes Vorgehen Sinn machen?
    LG René

  2. Lieber René
    Falls du mich (und nicht Jürg) meinst: Da wäre der Fachbereich Medienbildung der PH Zürich angesprochen, also Thomas Merz. Eine Reaktion würde m.E. aber bei den zuständigen Stellen der Stadt eher als Einmischung aus dem Elfenbeinturm empfunden.
    Herzlich, Urs

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