Digital Storytelling mit Scratch

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Vom 7.-11. Juli wurde am Institut Unterstrass der PHZH eine Medienwoche unter dem Motto “Digital Storytelling” durchgeführt. Als Abschluss des zweiten Semesters ihres Studiums beschäftigten sich 36 Studierende während fünf Tagen mit dem Erstellen einer persönlichen digitalen Geschichte. Dabei standen Punkte wie das Verfassen der Geschichte, Bild- und Audiobearbeitung und Storyboarding auf dem Programm. Ein Höhepunkte war die gegenseitige Vorführung der fertigen Geschichten am Freitagnachmittag.

Für das Zusammenfügen der einzelnen Medienelemente zu einer multimedialen Geschichte wurde die für Mac, Windows und Linux frei verfügbare Software “Scratch” verwendet. Traditionellerweise werden für die Schlussproduktion von “Digital Stories” eher Videobearbeitungsprogramme wie iMovie oder MovieMaker verwendet. Scratch hat im Gegensatz zu diesen Werkzeugen eher der Charakter eines LEGO-Grundbaukausten.

Scratch bietet weniger Spezialwerkzeuge z.B. für Bildübergänge an, dafür lässt sich die Software als Ausgangspunkt für alle möglichen “Konstruktionen” verwenden. So lassen sich damit auch interaktive Geschichten, Spiele, Lernprogramme etc. entwickeln und dies alles ohne eine einzige Zeile Programmcode einzutippen. Scratch eignet sich somit bestens um bereits ab der Primarstufe den Schülerinnen und Schülern den Computer als kreatives und konstruktivistisches Werkzeug näher zu bringen.

Links:

Anmerkung für “Techies”: Im Grunde ist Scratch natürlich auch eine “interpretierte dynamische visuelle Programmiersprache die auf Squeak basiert” [Wikipedia, Stand 21.07.2008], mit obiger Beschreibung wollten wir vor allem die intuitive Bedienbarkeit von Scratch hervor heben.

3 Gedanken zu „Digital Storytelling mit Scratch“

  1. Danke für den Beitrag zur Scratch-Woche, die du durchgeführt hast! – Den Link zum Artikel in der Sonntagszeitung habe ich nicht gefunden.

  2. Tönt interessant, ich würde gerne mit dir einmal Erfahrungen austauschen. Ich habe mit Sebastian einmal eine Katze und Maus-Geschichte programmiert. Zu Beginn war es für ihn etwas kompliziert, vor allem das Zusammenspiel der Figuren.

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