QR Code für Handys

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Anders als das bekannte mobile Tagging, das zum Beispiel Thomas Stierli vorgestellt hat, braucht ein Handy, das mit der entsprechenden Software ausgerüstet ist, keinen Internetzugang, um zu Informationen zu kommen. Die Informationen sind bereits im QR Code enthalten. Die Technologie, welche in Japan bereits erfolgreich angewendet wird, ist so leistungsfähig, dass sie in der Lage ist innerhalb des hier abgebildeten Tags einen 20-sekundenlangen Videofilm abzuspeichern.

Das heisst also auf den Alltag übertragen: Ich fotografiere einen QR-Tag mit meinem Handy. Die Software in meinem Handy rechnet die optischen Informationen des Tags um und liefert mir z.B. 20 Sekunden Videofilm mit Ton. Das alles ohne Internetanbindung oder Kosten. Wozu diese Technologie verwendet werden könnte, bleibt den Leser/innen überlassen. Aber wie immer ist das Mittel ein Mittel und das didaktische Setting entscheidet über den Wert.

Link:

The Image Of A Mobile (phone) World

Ein Gedanke zu „QR Code für Handys“

  1. Es gibt viele technische Bestrebungen die QR-Codes zu verbessern. Momentan ist wie bei allen technischen Neuerungen noch ein “Kampf” um den Standard im Gange. Leider gibt es aus Nutzersicht noch keinen Standard. Wer weiss, vielleicht kann ja Gigant Google mit seinem Reader “Zebra Crossing” (http://code.google.com/p/zxing/) die Diskussionen etwas vorantreiben.

    Der QR-Code in Farbe ist eine weitere Variante, die als 3. Dimension Farbe ins Spiel bringt. Er kann viel mehr Informationen in sich speichern, als ein Schwarz-Weiss-Code. Faszinierend, dass es soviel ist, dass 20s Film darauf Platz finden. Technisch gesehen bringt das aber natürlich auch Schwierigkeiten mit sich. Die eingebauten Handy-Kameras müssen sehr gut sein und auf dem Handy muss sehr viel Speicherplatz zur Verfügung stehen. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

    Als sei es nicht genug, werden sogar schon 4D-Codes entwickelt. Wer Lust hat, kann sich dazu selber informieren:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/95923
    http://www.uni-weimar.de/cms/index.php?id=454&mitteilungid=32973

    Kommunizieren, arbeiten, lernen mit mobilen, persönlichen Kleingeräten wird in Zukunft sicherlich seinen Stellenwert haben. Auch wenn im Moment kommerzielle Absichten im Vordergrund stehen, ist es dennoch wichtig und interessant mögliche Lernsettings für (Hoch-)Schulen anzudenken und bestehende Aktivitäten in diesem Bereich zu verfolgen.

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