Handy-Romane

rin.jpgChristoph Neidhart, der Japankorrespondent des Tages-Anezigers hat heute einen interessanten Artikel zu Handy-Romanen im Kulturbund publiziert.

Junge Japanerinnen schreiben ganze Romane auf ihren Handys. Das vorwiegend während der Reise von und zu ihrer Arbeit. Einige der Jungautorinnen (wie z.B. Rin) haben es geschafft, dass ihre Romane in hoher Auflage auch als Bücher gedruckt werden. Andere Romane sind übers Netz aufs Handy downloadbar und können so gelesen werden. Gründe für die Entwicklung dieser Art von Literatur sieht Christoph Neidhart in einem Mix von Faktoren z.B. dem Medium selbst, dem Telefonieverbot in den Zügen, der Einführung von Breitbandinternet und Flattax fürs Handy aber auch dem Umstand, dass die jungen Nutzer/innen über Chat, Blogs und Communities über Inhalte diskutieren (können).

Der ganze Artikel kann momentan über die Online-Seite des Tages-Anzeigers abgerufen werden. Fürs Archiv habe ich ihn auf dem Wiki unter dem Lemma Handy abgelegt. Hier der direkte Link auf das PDF

Links:

Cellphone bards hit bestseller list (Japan Times)
Japan’s mobile phone fiction (Times online)
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Bild: Rin, with her book and phone. (Image, Ko Sasaki for The New York Times.)

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