Rondelle «Zugänge zum Zürcher Lehrplan 21 im 1. Zyklus»

Gastbloggerin Catherine Lieger, Dozentin PH Zürich:

Die handliche Drehscheibe «Zugänge zum Zürcher Lehrplan 21 im 1. Zyklus» unterstützt Lehrpersonen des Zyklus 1 in der Umsetzung des Lehrplan 21. Sie wurde von der Pädagogischen Hochschule Zürich in Zusammenarbeit mit dem Volksschulamt gemeinsam realisiert. 

Das Lernen im 1. Zyklus verschiebt sich von der Entwicklungsperspektive hin zum Lernen in Fachbereichen. Der Zürcher Lehrplan 21 bietet neun entwicklungsorientierte Zugänge an, die eine Brücke von der Entwicklungsperspektive zur Fachbereichsstruktur des Lehrplans bauen. Die Rondelle veranschaulicht die entwicklungsorientierten Zugänge und die jeweils mit ihnen verknüpften Fachbereiche im 1. Zyklus des Lehrplans.  

Alle Lehrpersonen des Zyklus 1 im Kanton Zürich erhalten kostenlos eine Rondelle. Weitere Exemplare können kostenpflichtig über den Lernmedienshop der PH Zürich oder den Lehrmittelverlag Zürich bezogen werden. 

Neuer Film zu «Natur, Mensch, Gesellschaft»

Gastblogger Urs Bisang, Dozent für Fachdidaktik NMG, PH Zürich: 

Die Sammlung von Filmbeiträgen zur Veranschaulichung kompetenzorientierten Unterrichts konnte um einen neuen Film zu NMG erweitert werden. Er konzentriert sich mit NMG.9 auf das historische Lernen im Kindergarten und der Primarschule. Hier geht es zum Film.

Ausgangspunkt im Kindergarten sind Spuren der Vergangenheit, die die Kinder auf einem Spaziergang entdecken. Sie erkunden den Ort und realisieren: Das sind Überreste einer Burg! Wie sah diese früher wohl aus? Diese Frage wird aufgegriffen. Die Kinder erarbeiten sich zunächst grundlegendes Wissen zu Burgen. Darauf bauen sie die erkundete Burgruine aus der Nachbarschaft mit Ton, so wie diese im Mittelalter ausgesehen haben könnte. Die Ergebnisse der Partnerarbeiten sind allesamt plausibel und dennoch unterschiedlich. Wer hat Recht? Wie können wir heute wissen, wie es wirklich war?

Die Schülerinnen und Schüler der Primarschulklasse arbeiten an derselben Kompetenz. Zunächst schauen sie Archäologinnen und Archäologen bei der Arbeit zu und erfahren, wie diese vorgehen. In einer inszenierten Ausgrabung im Schulzimmer gelangen sie Schicht um Schicht in der Geschichte zurück. Sie lernen die Epochenbezeichnungen kennen und erweitern ihr Zeitbewusstsein. Aus der Römerzeit gelangen Fundobjekte aus dem Archäologiekoffer zum Vorschein. In Teams untersuchen die Kinder ein Objekt und wenden in der Rolle von Vergangenheitsforschenden die kennengelernten Arbeitsschritte an.  

Wie der Film zeigt, ist es für Kinder spannend und ergiebig, sich im Sinn des Lehrplans kompetenzorientiert mit unserer Geschichte zu befassen.

Das Spiel als Instrument für die BNE

Der Bedeutung des Freispiels im Kindergarten bzw. im Zyklus 1 wurden in diesem Blog bereits zwei Beiträge gewidmet. Doch nicht nur Kinder im ersten Zyklus lernen spielend. Verschiedene Beiträge in der Praxiszeitschrift für eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung BNE «ventuno» stellen die Eignung unterschiedlicher Spielformen im Modul BNE vor. Erfahren Sie, warum sich das Spiel als Instrument im Bereich BNE eignet, welche Voraussetzungen «gute» Spiele erfüllen und was bei der Organisation im Unterricht beachtet werden soll.

Lehren will gelernt sein – Wie Studentinnen und Studenten ihre Lehrkompetenzen aufbauen

ChristineW:

Nach vier Monaten Studium und sieben Tagen Praxiserfahrung in der Kooperationsschule begeben sich die Studentinnen und Studenten bereits in ihr erstes dreiwöchiges Praktikum. Als Tandem hospitieren sie dort in einer Klasse, erteilen einzelne Lektionen und müssen sich damit der ganzen Komplexität des Unterrichtens stellen. Zur Vorbereitung dient ihnen ein Planungsraster, dessen Handhabung sie an der PH Zürich lernen. Die Kompetenzen im Umgang mit diesem Raster erlangen sie jedoch erst in der konkreten Handhabung dieses Instrumentes. 

Wir haben bei drei Studentinnen nachgefragt, welche Erfahrungen sie mit diesem Raster und dessen Umsetzung in der Planung gemacht haben. 

Ihre Antworten auf die Frage, welcher Nutzen sie im Raster bzw. in der ausführlichen Planung sehen, verdeutlichen, wie anspruchsvoll die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines Unterrichts ist und wie viele Fragen und Aspekte geklärt werden müssen. 

Die richtige Auswahl für die Lerninhalte der Lektion / Zusammenhang Kompetenzen und Lernziele:

Zeitliche Struktur der Lektion / Verhältnis zwischen Input und aktiver Lernzeit der Schülerinnen und Schüler:

Organisatorische Details / Fachwissen:

Überladene Lernziele / Flexibilität bei der Umsetzung der Planung:

Highlights im Unterricht in Bezug auf die Arbeit an Kompetenzen:

Kompetenzorientierung – schon im Kindergarten?

Gastbloggerin Judith Egloff, Dozentin PH Zürich und Mitautorin des Lehrmittels «Kinder begegnen Natur und Technik im Kindergarten»:

Die armen Kleinen, sollen die jetzt auch schon Kompetenzen aufbauen müssen und auf Leistung getrimmt werden? Lasst sie doch einfach spielen… 

Tja, spielen und lernen ist kein Widerspruch, das geht wunderbar zusammen. Im neuen Lehrmittel «Kinder begegnen Natur und Technik» werden konkrete Unterrichtsbeispiele für die Kindergartenstufe vorgestellt, die sinnliche und spielerische Zugänge zu Natur und Technik ermöglichen.  

Im Kindergartenalter sind die Neugier und die Freude am Entdecken der Umgebung meist sehr ausgeprägt. Die Kinder interessieren sich für die unterschiedlichsten Phänomene, stellen Fragen und wollen Dingen auf den Grund gehen. 

Die Lehrperson kann die Kinder dabei unterstützen, ihre Welt zu entdecken. Bei dieser anspruchsvollen Aufgabe wird sie vom Lehrmittel «Kinder begegnen Natur und Technik» unterstützt. Die Unterrichtsvorschläge zeigen, wie sich Kinder spielerisch und doch gezielt mit Natur und Technik befassen können. Dabei bauen sie ihre Kompetenzen in diesen Bereichen aus: sie beobachten, untersuchen Gegenstände, führen einfache Experimente durch und dokumentieren ihre Gedanken und Erfahrungen. Dabei lernen die Kinder Objekte, Phänomene und Lebewesen aus ihrer alltäglichen Umgebung genauer kennen. Sie erleben und verstehen (in Ansätzen) auch Zusammenhänge und Wechselwirkungen. 

Die Fotos der Kinder in Aktion zeigen, dass Lernen und Spielen gut zusammengehen… 

(Foto: Franziska Detken / Simone Nussberger)

(Foto: Franziska Detken / Simone Nussberger)

Kompetent vermessen – das AdL-Netzwerk auf dem Weg zur geeigneten Beurteilungspraxis

Gastblogger Jörg Berger, Leiter AdL-Netzwerk, Schulleiter Schule Knonau, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum Management & Leadership PH Zürich:

Das Netzwerk Altersdurchmischter Schulen im Kanton Zürich setzt sich in diesem Schuljahr zum Ziel, dem Dauerbrenner «Beurteilung» konstruktiv auf den Zahn zu fühlen. Wir gehen mit vereinten Geisteskräften und unserem vielfältigen Erfahrungsschatz der Frage nach, wie wir formative und summative Beurteilungsinstrumente im kompetenzorientierten Unterricht sinnvoll einsetzen. Für unser Januar-Netzwerktreffen konnten wir mit Harry Koch einen kompetenten Partner gewinnen. Mit ihm tauchten wir ein in die spannenden Abgründe des «Vermessens von Kompetenzen».

Im Brennpunkt unseres gemeinsamen Interesses standen diese Fragestellungen:

  • Wie unterstützen wir die Schülerinnen und Schüler durch formative Beurteilungsformen?
  • In wie weit sollen Beurteilungsinstrumente einheitlich gehandhabt werden?
  • Wie gewinnen wir das nötige Vertrauen der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern in unsere Beurteilungspraxis?

«Kompetenzen eines Kindes zu messen, ist viel herausfordernder und komplexer als Wissen abzufragen», eröffnete Harry Koch seine Präsentation. «Wir werden und sollten nie das Ziel verfolgen, ein Kind zu vermessen. Vielmehr müssen wir lernen, die Unsicherheit bei der Beurteilung zu akzeptieren», führt er weiter aus und meint damit Lehrerinnen und Lehrer und auch Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern.

Entscheidend sei es, dass Lehrpersonen sich mit ihren Schülerinnen und Schülern ganzheitlich auseinandersetzen und sich für ihr Lernen interessieren. Lehrerinnen und Lehrer sind auf eine gemeinsam getragene Beurteilungspraxis angewiesen. Der Aufbau einer solchen Beurteilungspraxis muss im Kontext jeder einzelnen Schule erfolgen.

Erfahrung zeigt, dass sich die vertiefte Auseinandersetzung lohnt

Ein wichtiger Erfolgsfaktor sei, dass sich die Schule auf einen Entwicklungsprozess von zwei bis fünf Jahren einlässt. «Dies mag nach sehr viel Zeit klingen», räumt Harry Koch ein. Doch das Thema Beurteilung sei so zentral, dass in der Auseinandersetzung auch der Unterricht an sich mitentwickelt wird. Die längere Zeitspanne begünstige auch, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern angemessen miteinbezogen werden.

Um Lernergebnisse zu sichern, sind folgende drei Handlungsfelder zentral:

  • Beobachten
  • Gespräche führen
  • Nächste Schritte planen

Für die gemeinsame Beurteilungspraxis stellen sich folgende Fragen:

  • Wozu wird beurteilt?
  • Was wird beurteilt?
  • Wer beurteilt?
  • Im Vergleich womit wird beurteilt?
  • Wie erfolgt die Beurteilung?

Die Ergebnisse des konstruktiven Austausches präsentierten sich am Ende unseres 2-stündigen Netzwerktreffen wie folgt:


Am nächsten AdL-Netzwerktreffen vom Mittwoch, 3. April 2019 von 17 bis 19 Uhr an der PH Zürich, Raum LAA-K020 diskutieren wir mit Dieter Rüttimann von der Gesamtschule Unterstrass über:

  • Welche Beurteilungsinstrumente eignen sich für überfachliche Kompetenzen?
  • In wie weit sollen / können wir Beurteilungsinstrumente für die eigene Unterrichtsreflexion nutzen?
  • Wie integriere ich die Fördergespräche im Unterricht?
  • Welche Dokumentationsformen eignen sich um den Lernfortschritt über die gesamte Schulzeit aufzuzeigen?

Bei Interesse kann man sich über diesen Link anmelden und unverbindlich in unserer Netzwerk-Community schnuppern. Schreiben Sie eine Mail an: joerg.berger@schule-knonau.ch

Senf für Chefs: Wie die Schulleitung die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern kann

Gastblogger Niels Anderegg, Dozent PH Zürich:

Jeweils im Januar findet die ICSEI-Konferenz statt. Die ICSEI ist eine weltweite Konferenz zu den Themen Schulentwicklung und Schulführung. Speziell an der ICSEI ist, dass sie sich nicht nur an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern auch an Personen aus der Praxis (häufig Schulleitungen) und der Politik wendet. Dieses Jahr fand die Konferenz in Stavanger in Norwegen statt und ich möchte heute von einer Präsentation berichten, welche mich sehr beeindruckt hat und welche – so meine Einschätzung – auch für die Umsetzung des Lehrplan 21 für Schulleitende relevant sein könnte.

Tony Townsend präsentierte eine Studie, welche er mit mehreren Kolleginnen und Kollegen an der Griffith University in Adelaide in Australien durchgeführt hat. In ihrer Untersuchung gingen sie der Frage nach, wie die Schulführung die Leseförderung von Schülerinnen und Schüler am besten unterstützen kann. Dazu haben sie das PALL-Programm (Principals as Literacy Leaders) entwickelt, an welchem seit 2010 über 1500 Schulleitungen aus den unterschiedlichsten Schulen teilgenommen haben.

Das Programm umfasst drei Schwerpunkte:

Der erste Schwerpunkt ist das Führungsmodell, sie nennen es «Leadership for Learning Blueprint», mit welchem sie arbeiten. Im Zentrum dieses Modells steht eine gemeinsame Haltung zum Thema der Leseförderung, welches gemeinsam entwickelt und auch getragen werden muss. Dazu braucht es einerseits einen fortwährenden Dialog aller Beteiligten und gleichzeitig das Einfordern des Vereinbarten. Getragen wird die Haltung von einer «strengen Evidenzbasierung». Damit ist gemeint, dass die Beteiligten sich immer wieder darüber Rechenschaft abgeben, dass sie nicht nur darüber reden, sondern dass die Schülerinnen und Schüler auch tatsächlich besser Lesen können. Um dieses Zentrum sind fünf Entwicklungsfelder gruppiert, welche die Themen Professionalisierung, Führung, Lernbedingungen, Unterrichten und Umwelten (Eltern, Gemeinde) beinhalten.

Der zweite Schwerpunkt betrifft das heutige Wissen über Sprachförderung. Im Projekt sprechen sie von den «Big 6 der Leseförderung». Diese beinhalten mündliche Sprache, Wortschatz, phonologische Bewusstheit, Buchstaben hören, Verstehen und Geläufigkeit.

Der dritte Schwerpunkt liegt darin, das Fachwissen im Bereich Schul-/Unterrichtsentwicklung und Führung und das Fachwissen im Bereich Leseförderung zusammen zu bringen. Erst wenn eine Schule in beiden Bereichen Wissen und Können hat und etwas bewirken will (Wissen, Können, Wollen), kann eine nachhaltige Entwicklung stattfinden. Es braucht ein Zusammenspiel der verschiedenen Wissensgebieten und der verschiedenen Akteuren.

Der dritte Schwerpunkt hat Auswirkungen auf unser Verständnis von Führung. Tony Townsend und seine Kolleginnen und Kollegen argumentieren, dass die Art und Weise, wie Führung in Schulen angewendet wird, sich ändern muss: Vom Verständnis von Führung als Position hin zu Führung als Aktivität sowie von der Vorstellung einer alleinigen Verantwortung der Schulleitung hin zu einem Kollektiv mit gemeinsamer Verantwortung. Eine Änderung, welche mir im Hinblick auf die Umsetzung des Lehrplan 21 im Speziellen und für Expertenorganisationen im Allgemeinen wesentlich erscheint.

PS: Was ich an der Präsentation ebenfalls sehr interessant fand, war dass das PALL-Programm von den verschiedensten Akteuren im Schulfeld angenommen und diskutiert wurde. So beispielsweise auch auf der Homepage des Australischen Schulleitungsverbandes der Primarschulen.

PSS: Wir versuchen Tony Townsend zu uns an die PH Zürich einzuladen. Es lohnt sich ab und an unseren Veranstaltungskalender zu konsultieren. Und wer schon heute mehr erfahren will: Dempster, Neil et al. 2017. Leadership and Literacy. Principals, Partnership and Pathway to Improvement. Cham: Springer.

PSSS: Und wer mehr über die ICSEI erfahren möchte: Jörg Berger berichtet heute auf dem Blog Schulführung über seine Erfahrungen beim Schulbesuch in Stavanger.

Elterninformationen

Seit August 2018 gilt der LP21 für den Kindergarten bis zur fünften Klasse. Schulleitungen haben nebst der Personalentwicklung ihrer Lehrpersonen auch die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Eltern über die zentralen Schwerpunkte des Lehrplans informiert sind. Dies passiert(e) mit Referaten und Informationsanlässen, jedoch auch in schriftlicher Form. Die Schulpost der Schule Knonau ist ein Beispiel, das wir hier gerne vorstellen: Nach einer allgemeinen Einführung zu kompetenzorientiertem Unterricht folgen Erklärungen zum Aufbau des Lehrplans und ein Glossar, was unter bestimmten Ausdrücken zu verstehen ist. Zur Veranschaulichung folgen konkrete Unterrichtsbeispiele aller Klassen. Die Beispiele illustrieren, wie fachliche und überfachliche Kompetenzen aufgebaut, wie die Schülerinnen angeleitet werden, ihre Lernprozesse zu dokumentieren oder ihren Kolleginnen und Kollegen Rückmeldungen zu geben.  

Auf dem Weg zu einer gemeinsamen, kompetenzorientierten Beurteilungspraxis

HarryK:

Eine oder vielleicht die grosse Herausforderung bei der Einführung des Lehrplans 21 ist die kompetenzorientierte Beurteilung. Die Primarschule Bubikon stellt sich dieser Herausforderung, indem sie eine gemeinsame Beurteilungspraxis erarbeitet. In einem parallel verlaufenden Unterrichts- und Schulentwicklungsprozess setzen sich die Lehrpersonen und die Schulleitung mit Fragen zum Unterricht und der damit verbundenen Beurteilung auseinander. Nur was auch wirklich im Schulalltag gelebt wird, findet Eingang in das Beurteilungskonzept der Schule.  Konzept und Praxis befruchten sich so gegenseitig.

Unterrichtsentwicklung: Die Beurteilungspraxis wird gemeinsam geplant und erprobt. (Illustration: Claudia de Weck)

Schulentwicklung: Das Konzept entsteht Schritt für Schritt. (Illustration: Claudia de Weck)

Nach einer ersten gemeinsamen Standortbestimmung im Frühsommer 2018, bei der Stärken und Schwächen der momentanen Beurteilungspraxis im Fokus standen, fand der eigentliche Entwicklungsstartschuss an einer Retraite im Herbst 2018 statt. An zwei Tagen setzten sich die Mitglieder der Schulkonferenz mit konkreten Unterrichtsfragen und mit den Grundgedanken auseinander, die ihre Beurteilungspraxis leiten sollen. Elternvertretende und zwei Schulpflegemitglieder hörten zu und beteiligten sich. Ein erster Entwicklungsschritt soll im Juni 19 abgeschlossen sein. Dann findet zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Zürich, welche die Schule bei diesem Prozess mit Weiterbildung und Beratung begleitet, eine erste Evaluation statt. In einem Rück- und Ausblick werden die Entwicklungen der Beurteilungspraxis, die damit verbundenen Fragen der Zusammenarbeit und Pädagogischen Führung sowie der Fortschritt des Beurteilungskonzepts unter die Lupe genommen.

Arbeit an der Beurteilungspraxis (Foto: HarryK)

Mit Kopf, Herz und Hand wird am Beurteilungskonzept gearbeitet. (Foto: HarryK)

«Mein Sportjournal»: Beurteilung im Sportunterricht in der 4.–6. Klasse

KayH:

Anhand des Beurteilungsinstruments «Mein Sportjournal» werden Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht sichtbar. Lesen Sie im Artikel von Urs Müller und Jürg Baumberger (PHZH) wie das Sportjournal Lehrpersonen unterstützt, die Kompetenzerwartungen des Lehrplan 21 anzustreben, wie das Sportjournal funktioniert und was darin festgehalten wird.

Link zum Artikel «Beurteilungsinstrument im Sportunterricht» von Urs Müller und Jürg Baumberger im Magazin Einblick des Lehrmittelverlags Zürich, Nummer 22