You can’t stop the waves but you can learn how to surf

Gastbloggerin Yvette Heimgartner, Dozentin PH Zürich:

Wellenreiten lernt man im «Weisswasser», in bereits gebrochenen Wellen. Das «Weisswasser» ist unberechenbar und derart kräftig, dass es dich nach vorne katapultiert, egal ob du vorbereitet bist oder nicht. Mit der Zeit ist dein «Take-off» sicher genug, so dass du dich an «grüne», noch ungebrochene Wellen wagen kannst. Diese paddelst du oft vergeblich an, du verpasst sie ganz oder sie brechen direkt über dir und ziehen dich in die Tiefe. Wenn es dir endlich gelingt, eine Welle zu erwischen, stürzt du oft ab und wirst so richtig «gewaschen». Doch irgendwann bleibst du immer öfters in der Welle stehen, du reitest sie und dieses Gefühl entschädigt dich für all die Mühen, die hinter und vor dir liegen.

Und was hat das nun alles mit der Einführung des Lehrplan 21 zu tun?

Ich glaube, wir haben das turbulente, nicht berechenbare «Weisswasser» hinter uns gelassen. Die Wellen konnten wir nicht stoppen, doch haben wir schrittweise zu surfen gelernt. Von aussen betrachtet erscheinen die Wellen noch immer beängstigend gross, doch diese Wahrnehmung ändert sich, wenn die Wellen uns tragen.

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