Die Kundschaft bestimmt das Angebot

HarryK:

2014: Vor zwei Jahren tätigten wir den ersten Spatenstich für diesen Blog mit dem Beitragstitel «ARGE KoLeP21: rege Bautätigkeiten». Nicht nur im Projekt KoLeP21, auch in der Nachbarschaft der PHZH wurde im und um den neuen Bahnhof Löwenstrasse auf Hochtouren gearbeitet.

2016: Die Bautätigkeiten sind nicht weniger geworden, der Umbau nebenan in der Sihlpost ist jedoch abgeschlossen. Dort, wo damals aus fensterlosen Höhlungen Baulärm drang, essen heute Geschäftsleute und Passanten in stilvoll eingerichteten Restaurants zu Mittag. Egal, ob diese Restaurants italienisch, japanisch oder vegetarisch in ihren Angeboten ausgerichtet sind, das Stilvolle trägt eine gemeinsame Handschrift, sie heisst Europaallee. Auch das Projekt KoLeP21 wurde weitgehend vom Regelbetrieb abgelöst. An der PH Zürich heisst die gemeinsame Handschrift «Kompetenzorientierung». Was bedeutet dies für die Weiterbildungskonzepte an der Pädagogischen Hochschule? Wurden Anpassungen vorgenommen oder braucht es diese noch? Offensichtlich ist, dass die oben erwähnten Restaurationsbetriebe Küchen- und Gastronomiekonzepte besitzen, die sich in den letzten Jahren auf die Kundenbedürfnisse ausrichteten.

In Analogie zur Einführung des Lehrplans 21 lässt sich fragen:

  • Dozierende und Kursleitende in den Angeboten: Wie finden die Weiterbildungsleitenden eine Balance zwischen Vermittlung und Begleitung?
  • Teilnehmende als Gäste: Wie tragen Teilnehmende zum Gelingen ihres Lernprozesses bei?
  • Schulleitende als Auftraggebende: Welche Funktion übernehmen Schulleitende in schulinternen Weiterbildungsangeboten?

Im Herbst 2017 werden sich die PHs der deutsch- und zweisprachigen Schweiz an einer gemeinsamen Veranstaltung mit diesen Fragen auseinandersetzen. Wir werden davon berichten.

In ein paar Tagen folgt hier ein weiterer Blogbeitrag zum Thema Weiterbildung.

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