Der Lehrplan 21 zeigt seine Kritikfähigkeitskompetenz

MarlenF:
Der Lehrplan 21 hat es nicht leicht! Fast täglich outen sich neue Kritiker und greifen ihn bis ins Innerste an. Wir haben uns gefragt, wie er wohl mit all diesen Kritiken umgeht und sind auf folgenden Link gestossen: http://lehrplan.ch/kritikpunkte

Wie finden Sie die Kritikfähigkeitskompetenz des Lehrplans 21?

3 Gedanken zu „Der Lehrplan 21 zeigt seine Kritikfähigkeitskompetenz“

  1. Neuerungen sind häufig der Kritik ausgesetzt. Diese ernst zu nehmen kann helfen, die Angst vor Neuem zu bewältigen. Und wenn die Neuerungen etwas betreffen, das alle kennen (jeder ging mal zur Schule), so sind die Kritiker alle Bildungsexperten. Transparenz schaffen und Interpretationen thematisieren helfen bestimmt, die Diskussion auf einer sachlichen Ebene zu halten. Diesem trägt die Publikation Rechnung.

  2. Transparenz ist wichtig und gut! Jedoch muss ein Lehrplan auch integrative Förderung und motiviertes Lernen ermöglichen und fördern. Die Privatschule Zürich Nord hat alle Ihre Tätigkeiten online veröffentlicht und somit ist Transparenz bestens gegeben.

  3. Die Kritik wird in den kommenden Monaten im Kanton Zürich lauter und nebliger (s. NZZ vom 18.9.2015). Auf keinen Fall dürfen die “Sachlichen” das Feld den Ideologen überlassen. Rhetorisch ist das aber gar nicht so einfach. Wie wäre es mit einer «Erklärung der Rechte der Schülerinnen und Schüler», zu deren Verwirklichung der neue Lehrplan und kompetenzorientierte Unterricht beitragen? Das könnte etwa so klingen:
    Alle Schülerinnen und Schüler haben unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Gesundheit ein Recht darauf…
    … in der Schule Wissen nicht nur aufzunehmen, sondern auch zu erfahren wie und wozu sie es gebrauchen können;
    … in der Schule ihre kognitiven, emotionalen und physischen Möglichkeiten kennenzulernen und zu entwickeln;
    … bis zum Ende ihrer Schulzeit so gut Lesen, Schreiben, Rechnen, Haushalten, Kochen, Dinge basteln und reparieren, ihre soziale, natürliche, künstliche und geschichtliche Umwelt wahrnehmen und verstehen, mit Computer und Internet umgehen zu lernen, dass sie am Zusammenleben mit anderen partizipieren können;
    … von den Erwachsenen in der Schule sowie den anderen Schülerinnen und Schülern als lern-, entwicklungsfähig und gleichwertig anerkannt und behandelt zu werden;
    ………

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