In Basel unterwegs mit dem «Kompetenzköfferli»

MarlenF:
Der Lehrplan 21 wird im Kanton Basel-Stadt ab Sommer 2015 in den Schulen eingeführt. Darauf müssen die Lehrpersonen vorbereitet sein. Dafür wurden wir von der PH Zürich nach Basel eingeladen und am Samstag 24. Januar 15 reisten fünf Dozierende mit ihrem «Kompetenzköfferli» in die Stadt am Dreiländereck.

Erwartet wurden wir im Pädagogischen Zentrum von Basel, welches für die Weiterbildungen der Lehrpersonen verantwortlich ist. Das Gebäude befindet sich im tiefsten Kleinbasel. Kulturen aus der ganzen Welt leben dort neben- und miteinander. So heterogen wie die Bevölkerung in Kleinbasel waren auch die rund 60 Teilnehmenden. Wir trafen auf Fachexpertinnen und Experten der unterschiedlichsten Fächer und Stufen. Vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe 1 und von Französisch bis Sport war alles vertreten. Personen aus der Verwaltung, pädagogische Expertinnen und Experten, Schulleitungen, Heilpädagoginnen und -pädagogen rundeten das durchwegs vielfältige Publikum ab. Die Fachexpertinnen und Experten sind für die Einführung des Lehrplans 21 in den Fächern zuständig. Gleichzeitig sind sie auch in der Rolle der Lehrperson und müssen das Prinzip der Kompetenzorientierung im eigenen Unterricht umsetzen. Personen aus der Verwaltung sind wiederum für die Schulung und Begleitung der Fachexpertinnen und Experten zuständig. Wir stiessen auf einen äusserst bunten Haufen!

MarliesK und ich waren für die Gestaltung des Morgens verantwortlich. Dabei mussten wir feststellen, dass unsere Referate den Ansprüchen des heterogenen Publikums nur teilweise gerecht wurden. Zu unterschiedlich waren die Voraussetzungen, Erwartungen und Bedürfnisse der Teilnehmenden.

Im zweiten Teil des Morgens stand der Austausch über Merkmale von Kompetenzorientierung im Mittelpunkt. Damit konnten wir die Baslerinnen und Basler abholen und angeregte Diskussionen über pädagogische Fragen kamen in Gange. Es würde uns nicht wundern, wenn ab Sommer 2015 in den Basler Schulen das Instrument der Selbsteinschätzung regen Einsatz findet. Wir hoffen, dass wir einen Beitrag zur Unterrichtsentwicklung leisten konnten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert