Wie sieht die Schule im Jahr 2030 aus?

Jahreswechsel haben es so an sich, dass wir gerne zurück- aber auch vorwärtsschauen und uns fragen, was die Zukunft wohl bringen wird. Der Jahreswechsel in unserem Team an der PH Zürich war geprägt durch das Thema Lehrplan 21. So haben im Dezember fünf Kickoff-Veranstaltungen für Schulleitungen und Behördenmitglieder stattgefunden und die PH Webseite wurde mit einer Unterseite zum Lehrplan 21 ergänzt. Umso mehr zog das Interview von Micha Busch mit Prof. Dr. Frank Thissen meine Aufmerksamkeit auf sich. Thema: Wie sieht die Schule im Jahr 2030 aus? Wenn dies nicht ein spannender Ausblick ist?

Lesen Sie hier!

Willkommen im Neuen Jahr!

Mit dem Jahreswechsel hat es auch eine Umgestaltung der KoLeP21-Webseite gegeben. Neu ist diese Webseite als Unterseite «Kompetenzorientierung» auf «Lehrplan 21» zu finden. Nach wie vor sind wir am Entwickeln von Unterrichtsbeispielen und Videos. Auch werden die Fachbereichsseiten weiterhin ergänzt und aktualisiert. Ein Besuch lohnt sich immer!

Die zweite Unterseite der «Lehrplan 21»-Seite informiert Sie über unsere zahlreichen Weiterbildungs- und Beratungsangebote zur Einführung des Lehrplans 21.

DaZ-Schülerinnen und Schüler kompetent unterrichten – Was sagt der Lehrplan 21 dazu?

Gastbloggerin Katja Schlatter, Dozentin PH Zürich:

Der Lehrplan 21 gibt vor, welche Grundkompetenzen von allen Schülerinnen und Schülern bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht werden sollen. Was dies für die Förderung von Schülerinnen und Schülern bedeutet, die Deutsch als Zweitsprache lernen, wird nicht erläutert. Wer sich die schulischen Lerninhalte – im Fach Deutsch, aber auch in anderen Fächern – in einer Zweitsprache erarbeiten muss, braucht zusätzliche und spezifische Unterstützung. Hier gilt es, Lernsituationen angepasst an die sprachlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zu gestalten.

Das neu erschienene Handbuch «DaZ unterrichten» (Schlatter, Tucholski & Curschellas, 2016) zeigt auf, was bei der Zweitsprachförderung in der Mündlichkeit beachtet werden muss und welche Lerngelegenheiten Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache erhalten sollen, um die geforderten Kompetenzen zu erreichen. Mit Bezug auf die aktuelle Forschungslage und illustriert durch ausgewählte Praxisvorschläge werden wesentliche Bausteine für den Aufbau der Zweitsprache Deutsch anschaulich vorgestellt. Das Handbuch richtet sich an Lehrpersonen von Kindergarten- bis zur Sekundarstufe I, die Schülerinnen und Schüler in den ersten Jahren ihres Zweitspracherwerbs unterrichten.

Buch bestellen

Wir wählen aus und stellen zusammen

Fortsetzung des Beitrags vom 6. Dezember 2016 zum Thema Weiterbildung

HarryK:

Beim Mittagessen gibt es in den Restaurants meistens drei Menüs zur Auswahl. Es gibt jedoch auch Restaurants, bei denen man sich das Menu selber an einem Buffet voller leckerer Sachen zusammenstellen kann. Restaurants, die mit ihrer Auswahl meinen Geschmack am ehesten treffen, speichere ich auf meinem Smartphone. Je nach Hunger, Laune, Tageszeit und Zeitbudget nutze ich das eine oder andere Restaurantkonzept.

Auch in der Weiterbildung kommen unterschiedliche Konzepte zur Anwendung. Für die Wissensvermittlung eignen sich Referate, Onlineangebote, geführte Gesprächsrunden mit Inputs etc. Ganz im Sinne der Restaurants, die drei Menüs zur Auswahl bieten: Diese Menüs führen wir, lassen Sie es sich schmecken und verdauen Sie es hoffentlich angenehm. Für den Aufbau von Kompetenzen bietet sich jedoch auf die Schnelle kein passendes Bild eines Restaurantkonzeptes an. Oder kennen Sie ein Restaurant, in dem gemeinsam Restaurantpersonal und Gäste ihre Erfahrungen einbringen und nutzen, um die Menüs zu besprechen und zuzubereiten? Sich in Weiterbildungen mit Kompetenzorientierung auseinandersetzen, bedeutet, dass Teilnehmende selber handeln, ihre Erfahrungen einbringen und an eigenen Beispielen arbeiten. Kompetenzen lassen sich nicht wie Wissen vermitteln, sie werden im Zusammenspiel von Weiterbildnerinnen und Weiterbildnern und Teilnehmenden erarbeitet.

Das Bild des Zusammenspiels erscheint mir auch passend für das Standortbestimmungsverfahren, das wir Schulen zum Thema KoLeP21 anbieten. Als PHZH liefern wir die Zutaten und das Kochgeschirr in Form von zentralen Fragen und einem elektronischen Tool. Schulen können sich damit fragen: Wo stehen wir und wohin wollen wir gehen? Die Fragen beantworten Lehrpersonen und Schulleitung nach ihrer eigenen Einschätzung. Die PH begleitet die Schulen bei der der Auswertung der Frageergebnisse

  • zur pädagogischen Schulführung
  • zur Zusammenarbeit
  • zur kollektiven Selbstwirksamkeit
  • zum Kompetenzorientierten Unterricht und
  • zum Lehrplan 21.

Die Begleitpersonen der PH gestalten die Moderation so, dass am Schluss des Standortbestimmungsverfahrens Schwerpunkte für die nächste Schulprogrammarbeit vorliegen. Wichtig dabei ist, dass Lehrpersonen und Schulleitung aufgrund der Datenergebnisse austauschen, über welche Kompetenzen sie bereits verfügen und wie sie daran anknüpfen können. Ganz nach dem Motto: Welche uns bekannten Gerichte wollen wir verfeinern, welche Zutaten tragen zu einer gesunden Nahrung bei, welche Portionen sind verdaubar?

Mehr dazu hier

Link zum Standortbestimmungsverfahren

Die Kundschaft bestimmt das Angebot

HarryK:

2014: Vor zwei Jahren tätigten wir den ersten Spatenstich für diesen Blog mit dem Beitragstitel «ARGE KoLeP21: rege Bautätigkeiten». Nicht nur im Projekt KoLeP21, auch in der Nachbarschaft der PHZH wurde im und um den neuen Bahnhof Löwenstrasse auf Hochtouren gearbeitet.

2016: Die Bautätigkeiten sind nicht weniger geworden, der Umbau nebenan in der Sihlpost ist jedoch abgeschlossen. Dort, wo damals aus fensterlosen Höhlungen Baulärm drang, essen heute Geschäftsleute und Passanten in stilvoll eingerichteten Restaurants zu Mittag. Egal, ob diese Restaurants italienisch, japanisch oder vegetarisch in ihren Angeboten ausgerichtet sind, das Stilvolle trägt eine gemeinsame Handschrift, sie heisst Europaallee. Auch das Projekt KoLeP21 wurde weitgehend vom Regelbetrieb abgelöst. An der PH Zürich heisst die gemeinsame Handschrift «Kompetenzorientierung». Was bedeutet dies für die Weiterbildungskonzepte an der Pädagogischen Hochschule? Wurden Anpassungen vorgenommen oder braucht es diese noch? Offensichtlich ist, dass die oben erwähnten Restaurationsbetriebe Küchen- und Gastronomiekonzepte besitzen, die sich in den letzten Jahren auf die Kundenbedürfnisse ausrichteten.

In Analogie zur Einführung des Lehrplans 21 lässt sich fragen:

  • Dozierende und Kursleitende in den Angeboten: Wie finden die Weiterbildungsleitenden eine Balance zwischen Vermittlung und Begleitung?
  • Teilnehmende als Gäste: Wie tragen Teilnehmende zum Gelingen ihres Lernprozesses bei?
  • Schulleitende als Auftraggebende: Welche Funktion übernehmen Schulleitende in schulinternen Weiterbildungsangeboten?

Im Herbst 2017 werden sich die PHs der deutsch- und zweisprachigen Schweiz an einer gemeinsamen Veranstaltung mit diesen Fragen auseinandersetzen. Wir werden davon berichten.

In ein paar Tagen folgt hier ein weiterer Blogbeitrag zum Thema Weiterbildung.

Do the write thing! – Effektive Schreibförderung und der Lehrplan 21

Gastblogger Maik Philipp, Dozent PH Zürich:

Der österreichische Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Langenbucher hat Anfang der 2000er Jahre einmal geschrieben, unsere Gesellschaft sei «gnadenlos literal». Gemeint ist damit, dass man heute ohne Lesen und Schreiben nicht überlebensfähig ist – Langenbucher nennt schwach lesende Personen sogar «Parias». Ausgestossene. Entrechtete.

Studien aus den USA unterstreichen eindrucksvoll, wie wichtig Lesen und Schreiben inzwischen geworden sind. Erwachsene lesen dort pro Tag über viereinhalb Stunden und schreiben mehr als zwei Stunden. Mehr als ein Drittel der Tageszeit beansprucht also der Umgang mit Schrift und Texten. An Arbeitstagen fällt die mit Lesen und Schreiben verbrachte Zeit sogar noch ausgiebiger aus. Durchgeführt wurden diese Studien übrigens vor dem Aufkommen von Smartphones. Die alltäglichen Lese- und Schreibmengen dürften inzwischen deutlich gestiegen sein.

Der hohen alltäglichen Bedeutung von Schriftsprache trägt der Lehrplan 21 Rechnung. In ihm bilden das Lesen und Schreiben eigene Kompetenzbereiche im Fach/in der Schulsprache Deutsch (und sind in anderen Fächern/Fachgruppen stillschweigend mitgedacht). Für das Schreiben werden in insgesamt sieben Handlungs- bzw. Themenaspekten (oder einfacher: Teilkompetenzen) Fähigkeiten für die drei Zyklen erwartet und damit zu schulende Fähigkeiten ausführlicher dargelegt.

Dabei ist der Lehrplan 21 beim Schreiben erfreulicherweise ausgesprochen schreibprozessorientiert. So gibt es beispielsweise den wichtigen Handlungsaspekt «Schreibprozess: Ideen finden und planen». Zusammengefasst sollen Schülerinnen und Schüler zunächst angeleitete und immer autonomer werdende Planungsstrategien nutzen, zunehmend komplexere Strategien der Ideenfindung und -generierung einsetzen, noch während des Formulierens neue Ideen entwickelt und zuletzt selbstreguliert planen. Das sind aus Sicht der Schreibforschung ausgesprochen anspruchsvolle Fähigkeiten, absorbiert das Planen doch ebenso viel mentale Energie wie das Schachspielen bei Profis im Spiel der Könige.

Darum stellt sich die Frage, wie man das Finden von Ideen und das Planen systematisch in der Volksschule fördern kann (dazu später mehr) – und damit geht es im Kern auch um Fragen der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Die Schreibforschung zeigt, dass die Förderung des Planens gelingen kann und Texte dadurch besser werden. Mehr noch: Man kann das eigenständige Planen sogar auf verschiedene Arten fördern, indem man Kindern und Jugendlichen beispielsweise Planungsstrategien beibringt oder sie darin schult, sich Schreibinhalte möglichst genau vorzustellen. Solche Fördermassnahmen zielen direkt auf die planerischen Schreibprozesse ab.

Andere Verfahren dienen eher dazu, Schreibprozesse günstig zu flankieren, indem man auf verschiedene Arten Inhalte generiert (prozedurale Unterstützung mit leeren Denkblättern, genaues Analysieren von Inhalten oder weiteren Aktivitäten vor dem Schreiben wie Lesen oder Zeichnen). Der wichtigste Unterschied zwischen beiden Verfahrensgruppen: In der erstgenannten Gruppe werden Schreibprozesse explizit gelehrt, in der zweitgenannten Gruppe nicht.

Auch für die anderen Handlungsaspekte des Schreibens gibt es probate Förderverfahren, die Lehrpersonen dafür nutzen können, die Schreibkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler zu steigern. Ein gerade erschienener Artikel im Leseforum.ch systematisiert sie aus Sicht der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Es ist an der Zeit, dass solche Forschungsbefunde und die effektiven Förderverfahren spätestens mit dem Lehrplan 21 auch im Schulfeld ankommen. Denn wie eingangs schon erwähnt: Unsere Gesellschaft gilt manchem als gnadenlos literal.

Film Bildnerisches Gestalten (BG) – Ein bildnerischer Prozess

Gastbloggerin Corinne Marko, Dozentin PH Zürich:

Vor fast zwei Jahren entschieden wir uns, im Fachbereich Bildnerisches Gestalten einen Film zum BG-Unterricht gemäss Lehrplan 21 zu erstellen. Der Film schien uns DIE Gelegenheit, mit alten Vorstellungen unseres Faches aufzuräumen und die Vielseitigkeit des aktuellen BG-Unterrichts aufzuzeigen. Wir stellten uns vor, wie die Betrachter/-innen mit einem «Ah, das alles ist BG!» auf den Film reagieren. Uns war es ein Anliegen, einen Eindruck zu vermitteln, aus wie vielen Facetten kompetenzorientierter BG-Unterricht besteht.

Analog zu einem bildnerischen Prozess, wie man ihn gemäss LP21 durchläuft, gestaltete sich auch die Filmproduktion:

  • Wahrnehmen, Beobachten und Reflektieren
    Kolleg/-innen aus allen drei Zyklen erstellten ein Filmkonzept. Unsere zentralen Anliegen des BG-Unterrichts, der neue Lehrplan, Filme, Videoclips und Kinderwerke wurden betrachtet und diskutiert.
  • Entscheiden und Planen
    Der Fokus des Films sollte sich auf gestaltende und kompetente Kinder konzentrieren. Wir wollten aufzeigen, wie Kinder im BG-Unterricht wahrnehmen, denken und handeln. Der Film sollte unserem Fach entsprechend möglichst viel über Bilder vermitteln. Um die Vielfalt des BG-Unterrichts zu verdeutlichen, wurde das Thema «Bewegung» als Inhalt gewählt.
  • Vergleichen und Einordnen, Kontextualisieren
    Mit Dominik Roost (Filmemacher) und mir (Vertreterin des Fachbereichs BG) entstand das Produktionsteam. Vorstellungen wurden ausgetauscht, Ansprüche diskutiert, Bildmaterial gesichtet und das Konzept überarbeitet.
  • Sammeln und Ordnen, Experimentieren
    Für je eine 1. und eine 6. Klasse konzipierte ich eine kompetenzorientierte Aufgabenreihe. Die Lehrpersonen wurden instruiert. Während des Unterrichts wurden die Klassen gefilmt und anschliessend zu den drei Kompetenzfeldern interviewt.
    Weiter unterrichteten Studierende aller drei Zyklen in der Fachdidaktischen Praxis zum Thema «Bewegung». Sie dokumentierten die Prozesse und Produkte ihrer Schülerinnen und Schüler und ordneten Fotos und Filmmaterial den drei Kompetenzfeldern des Lehrplans «Wahrnehmung und Kommunikation», «Prozesse und Produkte», «Kontexte und Orientierung» zu.
    Die Filmsequenzen wurden in eine mögliche Reihenfolge geschnitten, gesichtet, umgeordnet, ausgetauscht. Zu guter Letzt suchten wir dazu passende Musik aus.
  • Verdichten und Weiterentwickeln
    Wir fügten ausgewählte Fotos aus dem Unterricht aller drei Zyklen ein. Filmsequenzen wurden ausgetauscht, gelöscht, gestrafft. Textteile, Schrift und Layout wurden bestimmt, Musik und Ton gewählt und platziert.
  • Präsentieren und Kommunizieren
    Zuletzt zeigten wir den Film unterschiedlichen Interessensvertretern. «Vermittelt der Film das Gewünschte? Kommt dies bei den Betrachtern so an?» «Nein?» – Allenfalls ging es weiter mit Verdichten und Weiterentwickeln.

Und was ist in diesem Prozess mit mir passiert? Wie im Lehrplan gefordert, haben sich meine bildnerischen Kompetenzen im Entwickeln und Realisieren dieser Bildidee vertieft.

Sie können sich nicht vorstellen, wie ein bildnerischer Prozess auf der Ebene von Schülerinnen und Schülern aussehen kann? Schauen Sie es sich im Film an!

Link zur Webseite Kompetenzorientierter Unterricht im Bildnerischen Gestalten

Senf für Chefs: «Schiffversänkerlis»

150917_Signet_Senf_F_Chefs

Gastblogger Niels Anderegg, Dozent PH Zürich:

Letzthin habe ich mit einer Schulleiterin in einer Beratungssituation «Schiffversänkerlis» gespielt. Und dies ging folgendermassen:

An ihrer Schule gibt es (wie an vielen anderen Schulen) zahlreiche Projekte und sie wollte diese zu einigen wenigen zusammenfassen. Vor einem Flipchart stehend versuchten wir den Berufsauftrag mit der Inklusion, den Schulhund mit der Begabungsförderung und die Senioren im Schulzimmer mit dem Lehrplan 21 zu verbinden. Nach einer Stunde rauchten uns die Köpfe, das Flipchart war vor lauter Strichen und Wörtern nicht mehr erkennbar und wir brauchten dringend einen Kaffee.

Zurück im Besprechungsraum änderten wir die Methode. Wir starteten nochmals mit einem leeren Blatt. Unabhängig von allen Projekten suchten wir das, was der Schulleiterin wichtig erschien. Mit schnellen Strichen entstand das Profil einer Schule. In dieses Bild fügten wir nun die verschiedenen Projekte ein. Und siehe da: Fast alle passten ins Bild. Es war wie Zauberei!

Ein paar Projekte wollten jedoch einfach nicht ins Gesamtbild passen. Schnell merkten wir, dass einige dieser Projekte einfach gestrichen werden konnten. Sie waren nicht wesentlich. Andere mussten mit einem Kunstgriff ins Gesamtbild integriert werden. Am Schluss blieb ein einziges Thema übrig, welches wir weder streichen noch integrieren konnten. Selbstkritisch meinte die Schulleiterin, dass dies wohl mit ihr zu tun habe. Sie fände das Thema für die Schule eigentlich wichtig und gleichzeitig habe sie keinen Zugang zu diesem Thema. Sie entschied, sich mit dem Thema intensiver auseinander und dadurch in Beziehung zu setzen.

Innerhalb von zwei Stunden ist an diesem Nachmittag aus einem Schlachtfeld eine Karte entstanden. Eine Karte, welche der Schulleiterin einen Überblick über die Projekte an ihrer Schule gibt.

PS: Der Lehrplan 21 war eines der Projekte, welches sich stillschweigend ins Bild integrieren liess.

PPS: Den Begriff «Schiffversänkerlis» im Zusammenhang mit Schulführung habe ich während eines Forschungsaufenthaltes an einer Siegerschule des Deutschen Schulpreises kennen gelernt. Die Metapher meint, dass es als Schulische Führungsperson ab und an wichtig ist, die verschiedenen Projekte einer Schule zu vereinen oder eben einzelne Projekte «zu versenken». Danke für diese schöne Metapher!