Workshop 11: Der Individuelle Bildungsplan auf der Basis der ICF Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen

Freitag 10. Juni – 13.55 – 15.30 Uhr – Zimmer LAA-K020

img_1771-cr2Maria Luise Reckla, Dr., Psychopädagogin, Deutsches Bildungsressort, Bozen

Inklusion als Stärke Südtiroler Schulen – Rahmen – Schwerpunkte und Gelingensbedingung. Individualisierte und personalisierte Didaktik ist gemeinsames Anliegen aller Beteiligten.
Kooperation und Vernetzung eine Grundvoraussetzung dafür; ein Abkommen zwischen Bildungseinrichtung und ausserschulischen Partnern regelt die Abläufe von der Diagnostik bis hin zum Individuellen Bildungsplan, zur Bewertung und Individueller Kompetenzbeschreibung. Die ICF bildet die Grundlage für eine gemeinsame Sprache und die einheitliche Auswahl der Lebensbereiche. Im Workshop werden Sie erfahren wie und mit welchen entsprechenden Vordrucken in Südtiroler Schulen gearbeitet wird.

Unterlagen zum Workshop sind hier: ICF Anwenderkonferenz Zürich_WS11_Maria Luise Reckla

Workshop 12: Ziel- und Massnahmenplanung mit der ICF: Prinzipien und praktische Anwendung

Freitag 10. Juni – 13.55 – 15.30 Uhr – Zimmer LAA-L020

17_klemens_fheodoroffKlemens Fheodoroff, Dr. med., 1. Oberarzt, Gailtal-Klinik Neurorehabilitation

Zielsetzungen und -vereinbarungen werden als «best-practice-Strategie» in der Neurorehabilitation angesehen. In der praktischen Umsetzung bestehen dabei jedoch erhebliche regionale Unterschiede.

Mit der ICF steht ein international anerkanntes Rahmenwerk zur Zielsetzung zur Verfügung. Damit können Ziele kategorisiert und standardisiert untersucht werden. Auch die Unterscheidung von Lern- und Leistungszielen ist damit leicht möglich. Im Workshop werden der theoretische Hintergrund und die Praxis der Zielformulierung und die sich daraus ergebende Massnahmenplanung dargestellt und mit den Teilnehmern erarbeitet

Folien zum Workshop: 2016-06-10_Ziele-ICF_Zürich_Fheodoroff

Workshop 15: ICF in der Frühförderung

Freitag 10. Juni – 13.55 – 15.30 Uhr – Zimmer LAA-L041

20_marianne_irmlerMarianne Irmler, Dr. phil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, MSH Medical School Hamburg & Diakonie Frühförderung Norderstedt


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Angela Kindervater, Prof. Dr., Professorin für Pädagogische Psychologie, MSH Medical School Hamburg & Diakonie Frühförderung Norderstedt


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Liane Simon, Prof. Dr. phil., Head of Department Family, Child and Social Work, MSH Medical School Hamburg

Verschiedene Arbeitsgruppen der Weltgesundheitsorganisation – Family of international classifications (WHO-FIC) arbeiten unter anderem an Curricula für die Ausbildung von Fachkräften zur Nutzung der verschiedenen Klassifikationen, wie ICD und ICF. Auf zwei Treffen der Gruppen in Helsinki (Juni 2015) und in Manchester (Oktober 2015) wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen folgende Vorgehensweisen für die Implementierung der ICF vorgeschlagen:

– Überblick über die Nutzung der ICF und die Weiterbildung der ICF

– Analyse der Lernbedürfnisse für Fachleute

– Analyse der vorhandenen Trainingsmaterialien (Sykes et al., 2015)

Diese Vorschläge wurden von der MSH Medicalschool Hamburg aufgegriffen und es wurde in einem ersten Schritt damit begonnen, Frühförderstellen in Hamburg zur Nutzung der ICF zu befragen. Erste Ergebnisse sollen in diesem Workshop vorgestellt und diskutiert werden.

Workshop 16: Ein inklusives Schulsystem benötigt ein inklusives Ressourcenzuteilungsmodell

Freitag 10. Juni – 13.55 – 15.30 Uhr – Zimmer LAA-M021

09_eva-prammer-semmlerEva Prammer-Semmler, MA, Professorin, Bundeszentrum für Inklusive Bildung und Sonderpädagogik, Pädagogische Hochschule OÖ (BZIB)

Österreich befindet sich auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem. Die Zuteilung der SPF-Ressourcen ist aber noch stark defizitorientiert und stigmatisierend. Ziel ist eine bedarfsgerechte Ressourcenzuteilung mit möglichst wenigen Etikettierungen. Im Rahmen der Entwicklung Inklusiver Modellregionen werden dazu verschiedene Verfahren erprobt. Unter anderem wird auch der Frage nachgegangen, inwiefern das ICF basierte Standardisierte Abklärungsverfahren für Österreich adaptiert werden kann. Im Workshop werden der Stand der Entwicklung inklusiver Schulen in Österreich präsentiert und erste Ergebnisse aus der Erprobungsphase des SAV zur Diskussion gestellt.

Workshop 19 (zuvor 5, 10, 18 und 19): Die ICF – Empowerment für die Gesundheitsförderung?

Freitag 10. Juni – 13.55 – 15.30 Uhr – Zimmer LAB-F015

24_olaf-morgenrothOlaf Morgenroth, Prof. Dr., Professor für Gesundheitspsychologie, MSH Medical School Hamburg & Diakonie Frühförderung Norderstedt

 

15_kees-de-keyzerKees De Keyzer, Bewegungs-, Sport- und Gesundheitswissenschafter, PFG

 

03_roger-kellerRoger Keller, Dr., Dozent und Leiter Zentrum Inklusion und Gesundheit in der Schule, PH Zürich

 

In diesem Workshop werden drei Kurzbeiträge zum Thema Gesundheitsförderung präsentiert. Anschliessend wird gemeinsam die Bedeutung der ICF für die einzelnen Projekte aus unterschiedlichen Kontexten diskutiert und andererseits das Potential der ICF für Gesundheitsförderungsprojekte im Allgemeinen ausgelotet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Gelegenheit, die Diskussion mit ihren eigenen Erfahrungen zu ergänzen und somit zu einer umfassenden Einschätzung der ICF in der Gesundheitsförderung beizutragen.