Personbezogene Faktoren – ein leeres Blatt oder eine «Blackbox»?

Freitag, 10. Juni 2016 – 9.00 Uhr – Hörsaal LAA-J002C

04_olaf-kraus-de-camargoOlaf Kraus de Camargo, Dr., Associate Professor, McMaster University, Department of Pediatrics, CanChild – Centre for Childhood Disability Research

 

Der Spannungsbogen zwischen den Bestrebungen einer individualisierten, bedürfnisorientierten Gesundheitsförderung und der Erfassung möglichst detaillierter Patientendaten zur Verbesserung der Gesundheitsplanung wird aufgezeigt und diskutiert. Unter dem Aspekt der ursprünglichen Überlegungen bei der Entwicklung der ICF mit der Aufnahme des Bereichs Personbezogene Faktoren wird auf die aktuelle Diskussion um die Ausgestaltung und Entwicklung von Items in diesem Bereich eingegangen.

Die Folien können hier betrachtet werden: http://www.slideshare.net/OlafKrausdeCamargo/personbezogene-faktoren

Ein Gedanke zu „Personbezogene Faktoren – ein leeres Blatt oder eine «Blackbox»?“

  1. Wenn versicherungsnahe Gruppierungen an der Klassifizierung personbezogener Faktoren interessiert sind, schaue ich kritisch auf die Lösungsvorschläge.
    – Was dient dazu, den Bedarf der PatientIn / der Person besser beschreiben und abdecken zu können?
    – Was dient dazu, Kostenfolgen abzuweisen? Es könnte begründet werden, dass mitverantwortliche personbezogene Faktoren nicht in die Liste abzudeckender Leistungen zu zählen sind.
    Dies soll nicht heissen, dass wir aufgeworfene Fragen zur Klassifizierbarkeit ablehnen. Im Gegenteil! Wir sollten sie nicht bestimmten Interessengruppen überlassen. Diskutieren wir diese Fragen mit allen Interessierten gemeinsam. Vielleicht finden wir eine für alle plausible Lösung. – Ziel sollte sein, dass der Bedarf der Menschen dadrch nicht negativ beeinflusst werden sollte.

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