Diskussionsgruppe 4 – Nutzung der ICF zur Förderplanung für Kinder/Jugendliche mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen / Reliabilität von Einschätzungen mit Hilfe der ICF

Donnerstag 9. Juni 2016 – 16.40 – 17.45 Uhr – Zimmer LAB-F017

Moderation:

08_andre.kunzAndré Kunz, Dr.Dozent für Sonderpädagogik, PH Zürich, Zentrum Inklusion und Gesundheit in der Schule, PH Zürich

 

Notizen aus der Diskussionsgruppe finden sich bei den Kommentaren zum Beitrag.

Ein Gedanke zu „Diskussionsgruppe 4 – Nutzung der ICF zur Förderplanung für Kinder/Jugendliche mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen / Reliabilität von Einschätzungen mit Hilfe der ICF“

  1. Notizen aus den Diskussionsgruppe:

    Diskussionsgruppe 4 – Nutzung der ICF zur Förderplanung für Kinder/Jugendliche mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen / Reliabilität von Einschätzungen mit Hilfe der ICF

    Ressourcen:
    Fragestellung: Was/wer sind Ressourcen?
    •Förderziele passend setzen zu können, die gemeinsam verfolgt werden von allen Beteiligten
    –> COPM (Modell aus der Ergotherapie zur Nutzung für Förderzielsetzung gemeinsam mit Eltern/Kindern: http://www.thecopm.ca/ )
    •Lehrperson/Fachperson als Umweltfaktor – Förderfaktor

    •Weitere Fragen: Wer braucht die meisten Ressourcen? Wann braucht wer welche Ressourcen mit welchem Ziel?

    Instrumente in der Schweiz im Schulbereich:
    •SAV: Standardisiertes Abklärungsverfahren  http://www.csps-szh.ch/sav-pes
    –> ver. Ebenen von Daten: kategorial, Nutzung der ICF, Entscheid und Gespräch unter allen Beteiligten
    •SSG : Schulisches Standortgespräch : –> http://www.vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulbetrieb_und_unterricht/sonderpaedagogisches0/ssg.html
    –> Instrument zur Förderplanung im Schulbereich

    Fragen zum Thema Frühbereich? Partizipation im Frühbereich – was bedeutet dies? Operationalisierbarkeit: Reliabilität? –> einzelne Aspekte wurden in den Diskussionen an anderer Stelle eingebracht.

    ICF als Instrument:
    •Nutzung der für die Beschreibung einer Situation relevanten Items aus dem Bereich Aktivität & Partizipation könnte ausreichend sein für die Planung von Förderung

    Fragestellung zur ICF-basierten Förderplanungen, Förderberichten?
    •Förderplanungen entlang der ICF strukturieren, bis auf Itemebene dokumentieren
    •Fazit ziehen, was die Erfassung der Situation für Auswirkungen hat auf die Teilhabe
    •Umweltfaktoren benennen, um auf Unterstützungsmöglichkeiten hinzuweisen
    •ICF als gemeinsame Sprache nutzen ist voraussetzungsreich (ev. Unterstützung durch Software)
    •ICF als Sprache bedeutet, eigene Daten einzuordnen (z.B. in Förderplanungskonferenzen, Standortgesprächen, Runden Tischen, etc. …)
    •ICF als Modell lässt auch spezialisierte Verortung von Daten zu (z.B. im Bildungsbereich findet eine Fokussierung auf „Aktivität und Partizipation“ statt, zuzüglich einer Beschreibung der Bedingungen, unter welchen diese Beobachtungen gemacht worden sind – Kontext)
    •Problematik der Einschätzung der ICF-Codes im Ausmass  Absprache im Team wird notwendig
    •Visualisierungen nutzen
    •Professionelle Personen sind Umweltfaktoren, und damit Förderfaktor und/oder auch Barriere –> Selbstreflexion und auch Reflexion im Team

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