«Wir wollen voll für die Studierenden da sein»

So mancher Neu-Studierende dürfte sich am Semesterstart am nächsten Montag wie am ersten Schultag fühlen: Aufgeregt, neugierig und nicht selten etwas überfordert von den vielen neuen Gesichtern, Gebäuden und Informationen. Glücklicherweise arbeiten an der PH Zürich viele engagierte Menschen, die den neuen Studierenden den Einstieg erleichtern. Der Guckloch-Blog hat mit vier von ihnen gesprochen.

Thomas Weinmann, Teamleiter Customer-Center
«Wir freuen uns immer auf den Semesterbeginn. Die Begeisterung der neuen Studierenden und ihre erwartungsvollen Augen sind jedes Mal wieder etwas Besonderes. Damit der Start in Sachen Informatik gelingt, unterstützen wir die Neuen so gut wir können. Wir führen mehrere Einführungsveranstaltungen durch und betreuen die Studierenden bei Bedarf eins zu eins. Das Tagesgeschäft läuft dabei natürlich wie gewohnt weiter – was häufig dazu führt, dass sich zu Beginn des Semesters eine lange Schlange vor unserem Schalter bildet. Eine weitere Herausforderung sind die verschiedenen Geräte und Betriebssysteme. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es tendenziell immer mehr Mac-User gibt. Aber ganz genau wissen wir im Voraus nie, ob wir es mit mehr Mac- oder mehr Windows-Nutzern zu tun haben werden. Da müssen wir flexibel sein.»

Monique Renold, Teamleiterin Lernmedien-Shop
«An normalen Tagen kommen bei uns ungefähr 100 Leute in den Lernmedien-Shop. In der ersten Woche nach dem Semesterstart sind es täglich über 500. Um diesen Andrang zu bewältigen, arbeiten während der ersten Wochen mehr Aushilfen bei uns. Wir wollen in dieser Zeit voll für unsere Studierenden da sein und sie einwandfrei beraten. Auch an der Kasse soll es zügig vorwärts gehen. Natürlich ist auch eine gute Vorbereitung wichtig. Wir informieren uns deshalb vorab bei den Dozenten, mit welchen Büchern sie arbeiten werden. Unser Ziel ist, dass wir alle Bücher bei uns im Laden haben und die Studierenden sie gleich mitnehmen können. Leider gelingt das nicht immer. Ausnahmslos gilt dafür der Studierenden-Rabatt von zehn Prozent auf alle unsere Produkte – also nicht nur auf Bücher, sondern auch auf Karten, Agenden und so weiter. Manche Titel gibt es zudem nur bei uns zu Sonderkonditionen.»

Ursina Rosenberg-Hofmann, Verwaltungssekretärin Kanzlei
«In der Zeit vor und nach dem Semesterstart herrscht bei uns Hochbetrieb. Schon früh beginnen wir mit den Vorbereitungen und stellen allen Studierenden ein Dossier mit ihren Unterlagen zusammen, das sie bei uns abholen müssen – zusammen mit ihrer Campus-Card. Aber obwohl wir uns bestmöglich organisieren, gibt es immer auch Unvorhergesehenes. Manche haben noch kein Foto von sich auf Evento hochgeladen, das wir für die Karte verwenden können. Bei anderen stellt sich heraus, dass noch immer ein Originalzeugnis fehlt, ohne dessen Erhalt wir die Campus-Card nicht aushändigen können. Und einige Studierende kommen mit Fragen zu uns, die über die Administration hinausgehen, weshalb wir sie an Mitarbeitende aus den einzelnen Studiengängen verweisen müssen. An den ersten zwei Tagen des Semesters sitzen diese Auskunftspersonen bei uns im Büro, danach sind sie über unser Telefon am Schalter erreichbar.»

Barbara Aebi, Teamleiterin Bibliothek
«Die Bibliothek ist in den ersten Tagen zwar nicht die erste Anlaufstelle, trotzdem laufen die Vorbereitungen aufs Semester auf Hochtouren. Zum Beispiel stellen wir die Semesterapparete für die Studierenden neu zusammen. Dieses Jahr wird das Lernforum, das aus der Bibliothek, dem Digital Learning Center und dem Schreibzentrum besteht, erstmals einen Actionbound zur Einführung der Erstsemestrigen einsetzen. Dabei können sich die Neuen mit ihrem Handy oder Tablet auf eine Art Schnitzeljagd begeben und so unter anderem die Bibliothek auf eine kurzweilige und interaktive Art kennenlernen. Zudem haben wir uns mit dem Mahnwesen befasst. Wir hatten in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit hohen Mahngebühren. Bei den Selbstausleiheautomaten gibt es jetzt deshalb einen Button, über den man direkt auf sein Bibliothekskonto kommt. Mit einem Klick kann man dort das Rückgabedatum der ausgeliehenen Bücher verlängern.»