Stadtrundgang Guangzhou: Guangxio-Tempel

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Christine Bieri führt uns durch Guangzhou. Der buddhistische Guangxio-Tempel beeindruckt durch seine 1700-jährige Geschichte, die heutigen Gebäude gehen teilweise bis ins 17. Jahrhundert zurück.
Der Tempel ist sehr belebt – viele Gläubige zünden Räucherstäbchen an, verneigen sich damit in drei Richtungen, schöner, kontemplativer Singsang in einem Tempel.
Ich habe mich letzthin in meinem eigenen Blog gefragt, wie diese mehrheitlich jungen und wohl atheistischen erzogenen jungen Leute zum Buddhismus gefunden haben. Die offizielle Sprachregelung ist fast dieselbe, wie sie der deutsche “Schattenblick” angibt: “Das Streben nach materiellen Gütern und beruflichem Erfolg füllt viele Menschen nicht mehr aus. Auf der Suche nach einem tieferen Sinn suchen sie Antworten in der Religion. Mit ihrer Hinwendung zum Buddhismus besinnen sich die Chinesen auf eine 2.000-jährige Tradition zurück.”
Zur Religion in China allgemein finden sich bei der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung einige interessante Ausführungen, so wird z.B. darauf hingewiesen, dass auch die protestantische und die katholische Kirche Zulauf haben. Carsten Krause von der Uni Hamburg gibt in einen kurzen Überblick über Geschichte, Wiederbelebung und Weiterentwicklung des Buddhismus in China (PDF) und auch die Uni Zürich hat sich vor einem Jahr an einem Symposium mit Religionen in China befasst.

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