Schlagwort-Archive: Weiterbildung

«Dann wird die Lehrperson berechenbar für die Kinder»

Jürg Frick, Dozent an der PH Zürich. Foto: Tamara Menzi

Gute Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern sowie die erlebte Zugehörigkeit zur Klasse und zur Schule haben einen grossen Einfluss auf die Lernmotivation und den Schulerfolg der Lernenden, aber auch auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Lehrpersonen. Jürg Frick, Dozent an der PH Zürich, setzt sich für bessere Beziehungen im Klassenzimmer ein.

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Geteilte Verantwortung bei der Leistungsbeurteilung

Sekundarlehrer Kaspar Vogel zieht seine Schülerinnen und Schüler in die Zeugnisgespräche mit ein. Foto: Werner Burger

Die schulische Beurteilung soll das Lernen unterstützen. Wie können sich Lehrpersonen auf die Stärken von Kindern und Jugendlichen statt auf Defizite ausrichten? Kaspar Vogel von der Sekundarschule Feld in Winterthur erzählt, warum er auf Selbstbeurteilung setzt und was Empathie mit Beurteilen zu tun hat.

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«Feedbacks unterstützen das Weiterlernen»

Christine Eckhardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Weiterbildung PHZH

Christine Eckhardt, warum legt der Lehrplan Wert darauf, nicht nur mit Noten zu beurteilen?
Ein Grund ist, dass Noten das Weiterlernen nicht anregen. Sie sagen aus, wie gut man etwas kann oder auch nicht, sie sorgen häufig für Druck und Frustration, aber sie bieten keinen Ansatzpunkt zum Weiterlernen. Feedbacks dagegen unterstützen das Weiterlernen, helfen den Schülerinnen und Schülern zu erkennen, wie und wo sie bei ihren Lernzielen stehen. Diese Beurteilungspraxis entspricht dem Gedanken einer formativen Beurteilung.

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Im Unterricht basteln, tüfteln, erforschen – analog und digital

Im Grundkurs «Making im Unterricht» erstellen die Teilnehmenden gemeinsam u.a. Prototypen auf Basis einer Problemstellung. Foto: Tamara Menzi

Der digitale Wandel eröffnet in der Bildung vielseitige Möglichkeiten, darunter neue und offene Lernsettings. Das sogenannte Making kann ein Anstoss sein, das gemeinsame Unterrichtsverständnis weiterzuentwickeln und kreative Projektarbeiten mit analogen und digitalen Werkzeugen zu fördern.

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Multiprofessionelle Teams – auf Augenhöhe zur guten Tagesschule

Schulleiterin Annekäthi Lutz: «Teams müssen sich kennenlernen, um besser zusammenarbeiten zu können.» Foto: Niklaus Spoerri

Immer mehr Schulen werden zu Tagesschulen ausgebaut. Fachlich ist unbestritten, dass die vielfältigeren Aufgaben durch multiprofessionelle Zusammenarbeit besser zu bewältigen sind. Annekäthi Lutz von der Schule Fluntern-Heubeeribüel in Zürich macht gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen.

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«In Tagesschulen müssen Rollen geklärt und Vorbehalte aufgelöst werden»

Frank Brückel, Dozent PHZH

Frank Brückel, Sie arbeiten seit über 16 Jahren im Bereich Schulentwicklung und mit Tagesschulen. Wann gelingt multiprofessionelle Zusammenarbeit?
Wenn man gegenseitiges Verständnis herstellen kann. Denn damit entsteht Vertrauen und Offenheit. Als Erfolgsgarant gerade in einem übervollen Arbeitsalltag gilt: miteinander reden, sich absprechen, Gedanken und Vorbehalte aussprechen, sich gegenseitig ernst nehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

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