Schlagwort-Archive: Weiterbildung

Der überzeugende Auftritt beim Bewerbungsgespräch

Schulleiterin Sabine Spahn ist von den Workshops zum Thema Auftrittskompetenz überzeugt. Foto: Niklaus Spoerri

Wenn Jugendliche sich für eine Lehrstelle bewerben, geht es auch um ihren Auftritt. Durch ein gezieltes Training gewinnen sie Sicherheit im Gespräch und werden sich ihrer Wirkung bewusster. Die Schule Liguster in Zürich hat damit gute Erfahrungen gemacht.

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«Man kann bei Weitem nicht nur mit Noten punkten»

Giulia Schlaepfer, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Giulia Schlaepfer, Sie sind ehemalige Schauspielerin. Was lernen die Jugendlichen von Ihnen?
Sie lernen in diesem Training der Auftrittskompetenz, worauf es ankommt in einem Bewerbungsgespräch. Das hilft ihnen, selbstsicher in Gespräche zu gehen und sich als Person erfolgreich zu präsentieren. Die Jugendlichen lernen, dass es Eindruck macht, wenn sie sich echt mit dem Betrieb auseinandergesetzt haben und in ihrem Auftreten reif sind für die Lehre. Es sind eben bei Weitem nicht nur Noten, womit man punkten kann.

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Medien und Informatik – nach den Grundlagen der Aufbaukurs

Die Sekundarlehrpersonen Shirin Wälchli und Franz Kündig sind vom neuen Angebot begeistert. Foto: Dieter Seeger

Vier neue Module zu Medien-, Informatik- und Anwendungskompetenzen bauen auf der Basisausbildung des Grundlagenkurses Medien und Informatik (GMI) auf. Sie bestärken Lehrpersonen darin, Unterricht vielseitig zu gestalten. Eine Lehrerin und ein Lehrer berichten, welche Erfahrung sie mit dem neuen Aufbaumodul Programmieren machen.

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«Die Schülerinnen und Schüler bauen laufend mehr Wissen auf»

Adrian Degonda, Dozent Weiterbildung PHZH

Adrian Degonda, Sie leiten seit vielen Jahren die GMI (Grundlagenkurse Medien und Informatik). Wo stehen die Abgängerinnen und Abgänger nach dieser Weiterbildung?
Medien und Informatik ist eine vielschichtige und neue Thematik im Schulumfeld. Die Basis wird mit dem GMI abgedeckt. 90 Stunden reichen jedoch nicht aus, sich mit den verschiedenen Bereichen vertieft auseinanderzusetzen. Hier knüpfen die Aufbaumodule an. Diese Angebote dienen dazu, sich in den einzelnen Themengebieten zu vertiefen.

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«Dann wird die Lehrperson berechenbar für die Kinder»

Jürg Frick, Dozent an der PH Zürich. Foto: Tamara Menzi

Gute Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern sowie die erlebte Zugehörigkeit zur Klasse und zur Schule haben einen grossen Einfluss auf die Lernmotivation und den Schulerfolg der Lernenden, aber auch auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Lehrpersonen. Jürg Frick, Dozent an der PH Zürich, setzt sich für bessere Beziehungen im Klassenzimmer ein.

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Geteilte Verantwortung bei der Leistungsbeurteilung

Sekundarlehrer Kaspar Vogel zieht seine Schülerinnen und Schüler in die Zeugnisgespräche mit ein. Foto: Werner Burger

Die schulische Beurteilung soll das Lernen unterstützen. Wie können sich Lehrpersonen auf die Stärken von Kindern und Jugendlichen statt auf Defizite ausrichten? Kaspar Vogel von der Sekundarschule Feld in Winterthur erzählt, warum er auf Selbstbeurteilung setzt und was Empathie mit Beurteilen zu tun hat.

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«Feedbacks unterstützen das Weiterlernen»

Christine Eckhardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Weiterbildung PHZH

Christine Eckhardt, warum legt der Lehrplan Wert darauf, nicht nur mit Noten zu beurteilen?
Ein Grund ist, dass Noten das Weiterlernen nicht anregen. Sie sagen aus, wie gut man etwas kann oder auch nicht, sie sorgen häufig für Druck und Frustration, aber sie bieten keinen Ansatzpunkt zum Weiterlernen. Feedbacks dagegen unterstützen das Weiterlernen, helfen den Schülerinnen und Schülern zu erkennen, wie und wo sie bei ihren Lernzielen stehen. Diese Beurteilungspraxis entspricht dem Gedanken einer formativen Beurteilung.

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