«Feedbacks unterstützen das Weiterlernen»

Christine Eckhardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Weiterbildung PHZH

Christine Eckhardt, warum legt der Lehrplan Wert darauf, nicht nur mit Noten zu beurteilen?
Ein Grund ist, dass Noten das Weiterlernen nicht anregen. Sie sagen aus, wie gut man etwas kann oder auch nicht, sie sorgen häufig für Druck und Frustration, aber sie bieten keinen Ansatzpunkt zum Weiterlernen. Feedbacks dagegen unterstützen das Weiterlernen, helfen den Schülerinnen und Schülern zu erkennen, wie und wo sie bei ihren Lernzielen stehen. Diese Beurteilungspraxis entspricht dem Gedanken einer formativen Beurteilung.

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Im Unterricht basteln, tüfteln, erforschen – analog und digital

Im Grundkurs «Making im Unterricht» erstellen die Teilnehmenden gemeinsam u.a. Prototypen auf Basis einer Problemstellung. Foto: Tamara Menzi

Der digitale Wandel eröffnet in der Bildung vielseitige Möglichkeiten, darunter neue und offene Lernsettings. Das sogenannte Making kann ein Anstoss sein, das gemeinsame Unterrichtsverständnis weiterzuentwickeln und kreative Projektarbeiten mit analogen und digitalen Werkzeugen zu fördern.

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Schule zuhause – wer übernimmt die Verantwortung?

Alle an der Studie beteiligten Eltern fühlten sich für den Bildungserfolg ihrer Kinder verantwortlich. Doch nicht alle Familien kamen mit der Ausnahmesituation gleich gut klar. Foto: iStockphoto.com

Der sechswöchige Lockdown im Frühling 2020 wirbelte das Verhältnis von Schule und Elternhaus kräftig durcheinander. Schule und Bildung fanden zuhause statt. Eine Studie der PH Zürich zeigt, wie unterschiedlich die Familien mit dieser Herausforderung umgingen.

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«Der Umgang mit der Klasse belastet am stärksten»

Simone Berweger (r.) und Christine Wolfgramm, Forscherinnen an der PH Zürich. (Foto: Christoph Hotz)

Die Belastung von Lehrpersonen ist nicht nur während der Corona-Pandemie ein omnipräsentes Thema. Eine Studie der PH Zürich untersucht den Zusammenhang von subjektivem Belastungsempfinden und personalen Eigenschaften und entwickelt gleichzeitig ein Selbstmanagementtraining für Berufseinsteigerinnen mit dem Ziel, den Umgang mit Belastungsfaktoren zu verbessern. Akzente sprach mit dem Projektteam.

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Multiprofessionelle Teams – auf Augenhöhe zur guten Tagesschule

Schulleiterin Annekäthi Lutz: «Teams müssen sich kennenlernen, um besser zusammenarbeiten zu können.» Foto: Niklaus Spoerri

Immer mehr Schulen werden zu Tagesschulen ausgebaut. Fachlich ist unbestritten, dass die vielfältigeren Aufgaben durch multiprofessionelle Zusammenarbeit besser zu bewältigen sind. Annekäthi Lutz von der Schule Fluntern-Heubeeribüel in Zürich macht gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen.

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«In Tagesschulen müssen Rollen geklärt und Vorbehalte aufgelöst werden»

Frank Brückel, Dozent PHZH

Frank Brückel, Sie arbeiten seit über 16 Jahren im Bereich Schulentwicklung und mit Tagesschulen. Wann gelingt multiprofessionelle Zusammenarbeit?
Wenn man gegenseitiges Verständnis herstellen kann. Denn damit entsteht Vertrauen und Offenheit. Als Erfolgsgarant gerade in einem übervollen Arbeitsalltag gilt: miteinander reden, sich absprechen, Gedanken und Vorbehalte aussprechen, sich gegenseitig ernst nehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

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