Akzente 2/2014

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Medien haben heute gesellschaftlich eine derart wichtige Bedeutung, dass sie auch in der Schule eingesetzt werden müssen. Wie mögliche Hürden abgebaut werden können, ist unter anderem Thema im Schwerpunkt Medienbildung in dieser Ausgabe Akzente. Mehr dazu im Hauptartikel – inklusive konkreter Unterrichtsideen. Über die digitale Zukunft der Schule äussert sich der Informationswissenschaftler Oliver Bendel. Welche Erfahrungen eine Newcomerin mit digitalen Medien macht, beschreibt unsere Reportage.

Die PH Zürich als Forschungslabor

SWiSE-Tagung

«Aus der Praxis für die Praxis». So lautete das Motto des 5. Innovationstages Naturwissenschaftlich-technischer Unterricht von Swiss Science Education (SWiSE) Ende März an der PH Zürich. Der Campus glich an diesem Tag einem grossen Forschungslabor. Eingebettet in ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Referaten hatten die rund 400 teilnehmenden Lehrpersonen Gelegenheit, anhand von Experimenten Ideen für den Unterricht zu sammeln. In rund 20 Workshops gaben Dozierende aus der ganzen Schweiz ihr Wissen weiter. Weiterlesen

Aktuell 2/2014

Weiterhin grosses Interesse am Studium zur Lehrperson
An der Pädagogischen Hochschule Zürich haben sich auf Beginn des kommenden Semesters 679 Personen für das Studium zur Lehrperson angemeldet. Dies entspricht einem leichten Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2013 hatten sich 662 Personen für die Regelstudiengänge Kindergarten, Kindergarten/Unterstufe, Primarstufe und Sekundarstufe I eingeschrieben. 2012 waren es 628 Personen.

Musikalische Angebote in der Ganztagesbildung
Vertreter der Musikschule MKZ und der Hochschulen PH Zürich, ZHAW und ZHdK haben in einem Grundsatzpapier Vorschläge zur Verbesserung der musikalischen Bildung in der Ganztagesbildung gemacht. Ursprung des Beitrages war eine Studie zur Nutzung von Tagesschulen. Daraus ging hervor, dass sich Eltern mehr Angebote musisch-kultureller Art wünschen. Weitere Informationen: tiny.phzh.ch/grundsatzpapier

Neue PHZH-Prorektorin
Frau Barbara Fäh wird neue Prorektorin Ausbildung an der PH Zürich. Sie tritt ihr Amt auf Beginn des Herbstsemesters 2014/2015 an. Barbara Fäh ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin der Universität Zürich.

SRF-Team in der Forschungsbibliothek Pestalozzianum

SRF im Pestalozzianum

Die Forschungsbibliothek Pestalozzianum, Teil des Zentrums für Schulgeschichte an der PH Zürich, kann auf einen in der Schweiz einzigartigen Bestand von Schulbüchern und Lehrmitteln blicken. Dazu zählen rund 250 Medien zum Sprachunterricht. Für einen Beitrag zum Thema «Sprachenstreit in der Schweiz» der SRF-Sendung «Kulturplatz» erwies sich die bildungshistorische Sammlung als Glücksfall. Aktuelle bildungspolitische Debatten, wie etwa jene zum «Sprachenstreit», lassen sich am besten in ihren geschichtlichen Kontexten darstellen. Deshalb wählten die Redaktoren sowohl ältere Sprachlehrmittel der 1940er- als auch neuere der 1980er-Jahre aus. Im Fokus standen dabei in der deutschsprachigen Schweiz verwendete Französisch- und Englisch-Schulbücher sowie Lehrmittel für den Deutschunterricht aus der Romandie.

Eine Frage, drei Antworten: Wie führen Sie Ihre Klasse?

Lilo Lätzsch, 62, ZLV-Präsidentin, Sekundarlehrerin.

Lilo Lätzsch, 62, ZLV-Präsidentin, Sekundarlehrerin.

Vielleicht stimmt die Geschichte – wahrscheinlich nicht, aber erzählt wird sie immer wieder. Sorgen um allfällige Konsequenzen muss man sich nicht machen, denn eventuelle Protagonisten wären längst von der Bildfläche verschwunden. Eine sehr schwierige Klasse, ein Lehrer (!) nach dem anderen wirft das Handtuch – wohlgemerkt ohne mediale Orchestrierung, die gab es vor Jahrzehnten noch nicht. Bis zum Tag X. Ein neuer Lehrer betritt das Klassenzimmer, stellt seine Mappe auf das Pult und fixiert die Klasse. Unvermittelt geht er auf einen Schüler zu und verpasst ihm links und rechts eine Ohrfeige. Weiterlesen

Ting bu dong – ich höre, verstehe aber nichts

Christine Bieri Buschor – Seitenblick

Christine Bieri Buschor – Seitenblick

So sprachlos hatte ich mich noch nie gefühlt. Eben hatte ich – es war anfangs 2013 – in Shenzen die Grenze zu China überschritten. Nach der Passkontrolle suchte ich vergeblich den Bus nach Guangzhou, der drittgrössten Stadt Chinas, in der ich ein halbes Jahr während meines Sabbaticals leben, forschen und Kontakte zu einer unserer Partneruniversitäten knüpfen wollte. Weiterlesen