Studierendenporträt

Ursin Waldvogel studiert an der PH Zürich auf der Sekundarstufe I.

Events auf die Beine stellen lag Ursin Waldvogel schon immer. Vor dem Sekundarschulstudium hat der Bündner in
Ilanz, wo er aufgewachsen ist, regelmässig Anlässe für Jugendliche organisiert und selber als DJ aufgelegt. «Bei uns in der Surselva ist das kulturelle Angebot sehr saisonal», erklärt der 26-Jährige. In den Clubs laufe vor allem im Winter viel, wenn die Skitouristen da sind. «Doch die Jungen wollen das ganze Jahr in den Ausgang gehen.»

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Die Bachelorarbeit

Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Nervosität vor einer Prüfung und dann ein totales Blackout, obwohl man den Stoff eigentlich beherrscht. Derartige Zustände kennt Jil Held aus eigener Erfahrung. Als angehende Primarlehrerin möchte sie Prüfungsangst bei ihren Kindern erkennen können und Betroffene unterstützen. Deshalb hat sie ihre Bachelorarbeit diesem Thema gewidmet. Ängste gehören zu einer normalen Entwicklung. In der Regel sind sie mild, altersspezifisch und vorübergehend, hält die Autorin im Theorieteil fest. Während bei Kleinkindern Angst vor Trennung, Dunkelheit und Monstern im Vordergrund steht, bezieht sich die Angst im Primarschulalter vermehrt auf die Schule.

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Grausamkeit zum Einschlafen

Lisa Thwaini ist Studentin auf der Sekundarstufe I und Tutorin im Schreibzentrum der PH Zürich.

Das vierjährige Kind meiner Freundin ist geradezu besessen von grossen Raubtieren, konkret: von der grausamen Geschicklichkeit, mit der sie ihre Beutetiere erlegen. Ich kann das nachempfinden, denn auch mich begeisterte in diesem Alter das Jagdgeschick von Wölfen und Löwen, die unglückliche Rentiere und Gnus rissen und deren tote Körper mit ihren kräftigen Gebissen zerteilten.

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Schule zuhause – wer übernimmt die Verantwortung?

Alle an der Studie beteiligten Eltern fühlten sich für den Bildungserfolg ihrer Kinder verantwortlich. Doch nicht alle Familien kamen mit der Ausnahmesituation gleich gut klar. Foto: iStockphoto.com

Der sechswöchige Lockdown im Frühling 2020 wirbelte das Verhältnis von Schule und Elternhaus kräftig durcheinander. Schule und Bildung fanden zuhause statt. Eine Studie der PH Zürich zeigt, wie unterschiedlich die Familien mit dieser Herausforderung umgingen.

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«Der Umgang mit der Klasse belastet am stärksten»

Simone Berweger (r.) und Christine Wolfgramm, Forscherinnen an der PH Zürich. (Foto: Christoph Hotz)

Die Belastung von Lehrpersonen ist nicht nur während der Corona-Pandemie ein omnipräsentes Thema. Eine Studie der PH Zürich untersucht den Zusammenhang von subjektivem Belastungsempfinden und personalen Eigenschaften und entwickelt gleichzeitig ein Selbstmanagementtraining für Berufseinsteigerinnen mit dem Ziel, den Umgang mit Belastungsfaktoren zu verbessern. Akzente sprach mit dem Projektteam.

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Multiprofessionelle Teams – auf Augenhöhe zur guten Tagesschule

Schulleiterin Annekäthi Lutz: «Teams müssen sich kennenlernen, um besser zusammenarbeiten zu können.» Foto: Niklaus Spoerri

Immer mehr Schulen werden zu Tagesschulen ausgebaut. Fachlich ist unbestritten, dass die vielfältigeren Aufgaben durch multiprofessionelle Zusammenarbeit besser zu bewältigen sind. Annekäthi Lutz von der Schule Fluntern-Heubeeribüel in Zürich macht gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen.

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«In Tagesschulen müssen Rollen geklärt und Vorbehalte aufgelöst werden»

Frank Brückel, Dozent PHZH

Frank Brückel, Sie arbeiten seit über 16 Jahren im Bereich Schulentwicklung und mit Tagesschulen. Wann gelingt multiprofessionelle Zusammenarbeit?
Wenn man gegenseitiges Verständnis herstellen kann. Denn damit entsteht Vertrauen und Offenheit. Als Erfolgsgarant gerade in einem übervollen Arbeitsalltag gilt: miteinander reden, sich absprechen, Gedanken und Vorbehalte aussprechen, sich gegenseitig ernst nehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

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