Endzeitdystopie

«Deathland Dogs» (dtv Junior, 2019)

In einer postapokalyptischen Zukunft ist das Meer eine nach Chemikalien stinkende Kloake, bewohnt von riesigen Killeraalen und immer weniger Fischen.Die verbleibenden Menschen befinden sich im Überlebenskampf um die knappen Ressourcen – in einer feindlichen Umwelt kämpfen sie gegeneinander und gegen Rudel von wilden Hunden, die in der Wildnis ausharren.

Der Protagonist, Jeet, wuchs unter Hunden auf und wurde später «rehumanisiert». Trotz Hundeinstinkten ist er einer der wenigen, die lesen und schreiben können, und wird vom Clanleader zum Chronisten der kleinen Gruppe ernannt, die sich in den Ruinen einer Stadt auf den Endkampf gegen einen anderen Clan rüstet. Wie Rudyard Kiplings Mowgli ist Jeet ein Wolfskind, hin- und hergerissen zwischen zwei Lebensweisen – dem Dasein als Mensch und als Hund. Kevin Brooks erzählt ein dystopisches Epos der Endzeit mit allem, was dazugehört: Liebe, Loyalität, Verrat, Kampf und Tod.

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Kevin Brooks. Deathland Dogs. Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn.
München: dtv Junior, 2019. 544 Seiten. Empfohlen ab 14 Jahren.