«Wir setzen in der Weiterentwicklung von Schulen und Unterricht an»

Wiltrud Weidinger, Leiterin Abteilung Internationale Bildungsentwicklung (IPE) der PH Zürich
Wiltrud Weidinger, Leiterin Abteilung Internationale Bildungsentwicklung (IPE) der PH Zürich

Die Abteilung IPE unterstützt mit Bildungsprojekten Schulen und andere staatliche Institutionen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Welches sind Ihre wichtigsten Themen?

Wiltrud Weidinger: Im Zentrum unserer Arbeit stehen fünf übergeordnete Themen, so etwa die Berufswahlorientierung von Jugendlichen, die Demokratie- und Menschenrechtsbildung oder der grosse Bereich der überfachlichen Kompetenzen, die sogenannten Life Skills. Wir setzen dabei insbesondere in der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht an. Aus vielen Projekten gehen Lehrmittel und Weiterbildungsprogramme hervor.

Welche Ziele stehen im Vordergrund?
Mit der Gründung des IPE vor elf Jahren hat die PH Zürich einen Schwerpunkt gesetzt beim Engagement für die Förderung von Bildung in unterprivilegierten Weltregionen. Unser Ziel ist es, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, Lehrpersonen in ihren Kompetenzen zu fördern und Schulen auf ihrem Weg zu einer demokratischen, partizipativen und auf Schülerinnen und Schüler ausgerichteten Unterrichts- und Lernkultur zu unterstützen.

Wie fliesst in Ihren Projekten die Expertise von Volksschullehrpersonen ein?
Wir arbeiten häufig mit Schulen aus dem Kanton Zürich zusammen. Dadurch lernen unsere Partnerorganisationen von der Schweizer Praxis und umgekehrt. Dieser Kreislauf ist uns sehr wichtig. Die Erfahrungen finden an der PH Zürich auch Eingang in die Ausbildung der Studierenden.

An welchen Projekten arbeiten Sie aktuell?
Weidinger: Zurzeit führen wir etwa Berufswahlorientierungsprojekte in der Republik Moldau durch, Demokratiebildungsprojekte in Südosteuropa und in der Ukraine sowie Projekte zu Life Skills für geflüchtete Jugendliche in Griechenland.

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