Määääähcker

Antonia Stopic

Antonia Stopic ist Studentin auf der Sekundarstufe I und Tutorin im Schreibzentrum  der PH Zürich

«Wer zum GEIER hat das Klopapier schon wieder nicht ersetzt?» «Wieso läuft die alte Schachtel so langsam vor mir her?! Weiss sie denn nicht, dass man am Bahnhof immer im Eiltempo verkehrt!?»

Ständig haben wir etwas auszusetzen, als ob wir ohne einen Funken Optimismus auf die Welt gekommen wären. «Aber wir können doch nichts dafür, es ist doch einfach so.» Mäh mäh määh …!

Mit dieser Schwarzmalerei ist nun endgültig Schluss! Nehmt euch ein Beispiel an Hänsel und Gretel. Die haben verstanden: wem es an Orientierungssinn fehlt, muss sich anders zu helfen wissen. Anstatt sich von der netten alten Grossmutter, (räusper) ich meine Hexe wie in einem Fünf-Sterne- Hotel verwöhnen zu lassen und am Ende über die verfehlte Sommerfigur zu jammern, haben sie sich bewusst entschieden, den Löffel nicht ganz so schnell abzugeben.
Summa summarum: Es reicht, wenn mir jemand am Bahnhof im Weg steht, ich muss es nicht auch noch selbst tun. Wieso nicht einfach einmal ohne Halt am Meckerland vorbeidüsen und sich vom netten Wachmann an der Grenze durchwinken lassen? Wäre doch eine angenehme Abwechslung. Und schliesslich sagt man nicht umsonst: «Abwechslung ist die Würze des Lebens.»

Also: Määähcker-Modus ruhig mal ausschalten und entspannt durch die Bahnhofshalle laufen.

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