Von Atmen bis Zaubern

Wie denkt und fühlt ein Kind? Wie entdeckt es die Welt? Was beschäftigt es dabei? Kurzum: Wie ist das kindliche Wesen zu fassen? Dieser und vieler anderer Fragen nimmt sich die Autorin mit ihrem breiten erziehungswissenschaftlichen Hintergrund und ihrer reichen Lebenserfahrung an. Beim Durchwandern der Kindheit bilden die 26 Buchstaben des Alphabets das Gerüst. 130 subjektiv ausgewählte Einträge enthalten sowohl Erwartetes (Bindung) wie Unerwartetes (Honig), beschreiben die magischen Seiten der Kindheit (Zaubern) sowie deren Abgründe (Quälen). Das Buch lässt sich nicht in die vielen Regalmeter von Erziehungsratgebern einreihen. Es ist ein Handbuch, das keine einfachen Antworten enthält, sondern mit seinen literarischen, philosophischen sowie philanthropischen Gedanken zum Nachdenken anregt. Es widmet sich vielen feinen Tönen dieser Lebensphase und lässt damit die Musik der (eigenen) Kindheit erklingen.

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Helge-Ulrike Hyams. Das Alphabet der Kindheit.
Berlin: Berenberg Verlag, 2017.
448 Seiten.

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