Alan Turing

Imitation Game

Wenn es «CSI»­-Folgen schaffen, junge Leute für MINT-Berufe zu interessieren, so könnte im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht auch auf packendes Erzählkino gesetzt werden, um die Faszination eines Fachs oder seine historischen Zusammenhänge zu illustrieren. Das Biopic über den britischen Mathematiker Alan Turing verknüpft persönliche Lebensepisoden mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Turing wird in ein Team geholt, das unter höchster Geheimhaltung den Enigma-Code der Nazis knacken soll. Der geniale Logiker und Kryptoanalytiker Turing hat damit Geschichte geschrieben. Er gilt heute als Pionier der Computerwissenschaft und der künstlichen Intelligenz. Der Film beleuchtet aber auch Turings verschlossene Seite und deutet an, wie der geniale Informatiker später aufgrund seiner Homosexualität verfolgt wurde. – Zur offiziellen Rehabilitation Turings kommt es erst im Jahre 2013 dank postumer Begnadigung durch Königin Elizabeth II.

Dieser Titel im Rechercheportal der Bibliotheken der Universität Zürich

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The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben. GB / USA 2014. Regie: Morten Tyldum. Mit Benedict Cumberbatch (Alan Turing), Keira Knightley (Joan Clarke) u.a.
Zürich: Ascot Elite, 2015. DVD. 114 Min. Ab 12 Jahren.

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