Tagung «Schulische Übergänge»

Die Frage nach der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern stand an der Podiumsdiskussion im Zentrum. Foto: Reto Klink

Die Frage nach der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern stand an der Podiumsdiskussion im Zentrum. Foto: Reto Klink

Wie erleben Kinder, Eltern und Lehrpersonen den Übertritt von der Primar- in die Oberstufe? Diese Frage stand unter anderem im Zentrum der «Transition-Studie» der PH Zürich und der Universität Zürich. Ende März fand eine Tagung statt, an der die zentralen Aspekte der Untersuchung thematisiert wurden.

Peter Tremp, Leiter Forschung und Entwicklung der PH Zürich, betonte in der Begrüssung die Bedeutsamkeit des Übertritts als Weichenstelle in der Laufbahn der Schülerinnen und Schüler. Als Einführung gab Alex Buff, Gesamtleiter der «Transition-Studie» und Forschungsgruppenleiter an der PH Zürich, einen Überblick über die Studie. Im ersten Referat berichtete Iris Dinkelmann, Dozentin an der PH Zürich und Leiterin des quantitativen Teils der Studie, über die Entwicklung der elterlichen Unterstützung im Fach Mathematik im Verlaufe des Übertritts. Im zweiten Referat sprach Erich Steiner von der Universität Zürich und Leiter des qualitativen Teils der Studie darüber, wie Eltern konkret schulbezogen handeln. In Ateliers diskutierten die Teilnehmenden anschliessend u. a. über das konkrete Handeln von Eltern, wenn sie ihr Kind schulisch unterstützen, und die Rolle der Lehrperson im Übertrittsprozess.

An der Podiumsdiskussion unter Leitung von Wiltrud Weidinger, Co-Leiterin des Zentrums International Projects in Education (IPE) der PH Zürich, nahmen Gabriela Kohler-Steinhauser, Präsidentin der Kantonalen Elternmitwirkungs-Organisation, Sabina Larcher, Prorektorin Weiterbildung und Forschung der PH Zürich, Cornelia Möhlen, Supervisorin und Primarlehrerin, sowie Kurt Reusser vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich und Gesamtleiter der Studie teil. Diskutierte Themen waren Mitwirkungsrechte und -pflichten der Eltern, Weiterbildungen für Lehrpersonen zur Optimierung des Dialogs in Elterngesprächen sowie die Bedeutung von Ganztagesschulen. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern kristallisierte sich als Hauptthema heraus. Konstatiert wurde, dass ein verstärkter Dialog zwischen Schulen und Elternhäusern benötigt werde. Es gäbe zwar bereits Mitwirkungsmöglichkeiten für Eltern, diese seien aber wenig bekannt oder würden von den Eltern nicht wahrgenommen. Schliesslich, so das Fazit, müsse die Schule noch mehr auf die Eltern zugehen, damit Kinder das bestmögliche Lernumfeld erhalten.

Kommende Veranstaltungen

2. Juli
Berufsbildung für Erwachsene
In zwei Referaten werden Zusammenhänge zwischen den Themen «Migration» und «Berufsbildung für Erwachsene» aufgezeigt.

25. August
Zuhörerorientiert vortragen
Wie gelingt es, Informationen überzeugend zu vermitteln? An drei Abenden lernen die Teilnehmenden, kompetent aufzutreten. Folgedaten:
1. und 15.9.15

31. Oktober
«Unterrichten mit neuen Medien»
Die diesjährige Tagung findet unter dem Titel «App@IT auf Bildung» statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: phzh.ch

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