Faszination Medien

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Die DVD Faszination Medien will Jugendliche ab 14 Jahren bei ihren Medienvorlieben abholen und sie gleichzeitig für Hintergründe, Nutzungsmotive und mögliche Gefahren sensibilisieren.

Auf der einen Seite geschieht dies anhand von fünf thematischen Phänomenen: Nachrichten, Filme & Videoclips, Reality-TV, Computerspiele und Communitys. Diese Schwerpunkte werden durch ansprechende Screens in Text und Bild aufbereitet und mit Audio- und Videobeiträgen illustriert, die den Jugendlichen aus ihrem Medienalltag bekannt sind. Spannende Kurzinterviews mit Experten und eine Fülle an praktisch angelegten Aufgaben runden die Einheiten ab. Diese Einzel- und Gruppenaufgaben lassen sich im Unterricht, als Hausaufgaben oder sogar in Projektwochen einsetzen.
Auf der anderen Seite regen fünf «Diskurse» die Jugendlichen dazu an, sich mit ihrem Medienumgang kritisch auseinanderzusetzen. Dabei müssen sie zu Aspekten der medialen Gewalt, zu ihrem Umgang mit Privatsphäre, freizügigen Darstellungen in sozialen Netzwerken oder Formen der Mediensucht persönlich Stellung beziehen oder eine Einschätzung abgeben. Diese Fragen lassen sich auch gut im Klassenverband oder in Gruppen diskutieren. Unter www.faszination-medien.de stehen nützliche Zusatzmaterialien für Lehrpersonen und eine umfangreiche Handreichung mit Unterrichtsvorschlägen als PDF zur Verfügung.

 

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Faszination Medien: Eine multimediales Lernangebot für Schule und Jugendarbeit. Hrsg. v. der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der «Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2014. DVD.

4 thoughts on “Faszination Medien”

  1. Medienbildung in der Schule bedeutet das Bilden in und von Medien – insbesondere „von“ Medien. Die Schule sollte die Jugendlichen nicht bei ihren Medienvorlieben abholen, sondern gute Medien produzieren und teilen lassen. Der Trailer Faszination Medien hat höchstens Schweizer-Illustrierte-Niveau und befasst sich vornehmlich mit Prominenz, Sex&Drugs, Mobbing, Gefahren im Internet. Hatten wir doch vor 20 Jahren. Heute lassen wir die Jugendlichen gute Medien bilden!

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    1. Oh, da muss ich aber widersprechen. Medienbildung heißt nicht nur eigene Medien zu bilden (das ist natürlich sehr wünschenswert), sondern ebenso die vorhandenen, von den Jugendlichen kosumierten medialen Angebote kritisch zu hinterfragen. Was gibt es, wer nutzt es, welche historischen Entwicklungen gab es und was und wer steckt dahinter. Zudem werden die Jugendlichen bei Diskurs-Fragen (z.B. Privat in einer digiatlen Welt?) über Spiele und andere Anwendungen zu eigenen Haltungen aufgefordert. Das war vor 20 Jahren schon wichtig, hat aber nicht an Bedeutung eingebüßt oder?! Also: nicht nur Trailer schaun, sondern DVD-ROM bestellen…;-) Beste Grüße aus Berlin

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