Tagung zu Medienkompetenz in Zürich / 9.9.2017: «Was geht ab im Netz?»

http://www.stopp-gewalt.zh.ch/internet/microsites/stopp_gewalt/de/aktuell/veranstaltungen/2017/was_geht_ab_im_netz_2017/_jcr_content/contentPar/downloadlist_0/downloaditems/informationen.spooler.download.1493791712490.pdf/BIL_Flyer_Netz_RZ_A5.pdf

BIL_Flyer_Netz_RZ_A5

Sternstunde Philosophie: Bildwissenschaftlerin Charlotte Klonk über Terror und die Macht der Bilder

https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/charlotte-klonk-wenn-bilder-zu-waffen-werden?id=71fbc362-33bf-4345-a31f-ad99ee7eeb3a

„Unsere Kinder werden in der Schule unterrichtet, Texte zu verstehen, Texte zu deuten, zu interpretieren. Sie werden kaum darin unterrichtet, Bilder zu verstehen und zu interpretieren. Es gibt eine riesen Unwucht in unserer Kultur zwischen Textverstehen – wie wir das lernen – und Bildversehen. Warum ist das eigentlich so?“ (Wolfram Eilenberger, Philosoph).

 

Filme, Links und Literatur zum Thema:

Film: Das manipulierte Bild (43:27 Min.)

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61712 (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Film: Fake-News – Tipps im Umgang mit Falschnachrichten (15:08 Min.)

https://www.srf.ch/sendungen/myschool/fake-news-tipps-im-umgang-mit-falschnachrichten-2 (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen

https://www.facebook.com/help/188118808357379?ref=shareable (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

https://www.tagesschau.de/inland/facebook-fake-news-101.html (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Literatur:

Holzwarth, Peter: Fotografische Wirklichkeitskonstruktion im Spannungsfeld von Bildgestaltung und Bildmanipulation. In: Hermann, Thomas / Stiegler, Bernd / Schlachetzki, Sarah M. (Hg.): Themenheft 23: Visuelle Kompetenz. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienpädagogik. http://www.medienpaed.com/Documents/medienpaed/23/holzwarth1308.pdf (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Holzwarth, Peter: Menschen verändern Bilder – Bilder verändern Menschen. Dossiers Medien im Kontext. Digital Learning Center. Pädagogische Hochschule Zürich, Dezember 2012. https://phzh.ch/globalassets/phzh.ch/medienbildung/dokumente/dossier_bildmanipulation.pdf (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Bilderwelten und Weltbilder. Medienkompetenz – Computer – politische Bildung. Politik & Unterricht. Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung. Heft 1-2005. http://www.politikundunterricht.de/1_05/medien.pdf (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Wolfrum Edgar & Arendes, Cord: Die Macht der Bilder. http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca06-2/8.html (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

 

 

Medien- und Kulturkritik: Beiträge zum Thema Smartphone-Nutzung

“”Dann stellen Sie sich mal vor”, sagt der Psychologe, “wenn eine Firma, oder vielleicht sogar ein ganzes Land, jeden Tag mal von elf bis zwölf Uhr nicht kommunizieren würde?” Jeden Tag eine Stunde ohne Plingen und Klingeln.
“Dann”, sagt Pöppel, “hätten wir wahrscheinlich den größten Kreativitätsschub in diesem Land, den man sich überhaupt vorstellen kann.””

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-132212281.html

“Weil diese kleinen Dinger in unseren Taschen psychologisch so mächtig sind, dass sie nicht nur verändern, was wir tun, sondern auch, wer wir sind. Sie bestimmen, wie wir miteinander und mit uns selber umgehen. Wir gewöhnen uns daran, zusammen allein zu sein.” (Sherry Turkle)

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37827/Wir-sind-zusammen-allein

“Die vertrödelte Zeit ist aber gar nicht so wichtig. Zentraler sind die dauernden Unterbrechungen, die gibt es bei Buch und Armbanduhr nicht. Insgesamt führt die digitale Welt dazu, dass wir unsere Aufmerksamkeit zerhackstückeln.” (Alexander Markowetz)

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/alexander-markowetz-ueber-buch-digitaler-burnout-13825699.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Eine Woche ohne Smartphone

Medienpädagogik zwischen Digital Humanities und Subjektorientierung

Die Zeitschrift merzWissenschaft 2017 will die wissenschaftliche Reflexion von Herausforderungen und Konsequenzen, die mit der Anwendung von computerbasierten Verfahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung verbunden sind, anregen und im medienpädagogischen Diskurs verankern. Ziel ist eine Positionierung gegenüber der Anwendung digitaler Verfahren in der wissenschaftlichen Arbeit und damit die Frage, wie digital und computerbasiert medienpädagogische Forschung ist, sein kann oder sein sollte. Das zu reflektierende Spektrum reicht von neuen Erhebungsverfahren (z. B. integriert in Apps) über die Anwendung von Big Data Analytics für die Auswertung von großen, aber auch kleinen und personenbezogenen Datenbeständen mit dem Ziel, daraus Erkenntnisse zu generieren bis hin zu der Frage des Austauschs und der Verfügbarkeit von Wissen. Im Fokus steht sowohl originär medienpädagogische Forschung wie auch Forschung in den relevanten Bezugsdisziplinen (Kommunikationswissenschaft, Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Informatik etc.).

Call for Papers

Abstracts mit einem Umfang von max. 6.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) können bis zum 13. Februar 2017 bei der merz-Redaktion (merz@jff.de) eingereicht werden. Formal sollen sich die Beiträge an den Layoutvorgaben von merzWissenschaft orientieren, die unter www.merz-zeitschrift.de (über merz  für autoren und autorinnen) verfügbar sind. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Susanne Eggert, fon+49.89.68989.152, E-Mail: susanne.eggert@jff.de

Termine im Überblick

  • Februar 2017: Abgabe der Abstracts an merz@jff.de
  • März 2017: Entscheidung über Annahme/Ablehnung der Abstracts
  • Juni 2017: Abgabe der Beiträge
  • Juni bis 24. Juli 2017: Begutachtungsphase

August/September 2017: Überarbeitungsphase (ggf. mehrstufig)

Eine PDF-Version des Call for Papers können Sie hier herunterladen.

Die Konstitution der Medienpädagogik. Zwischen interdisziplinärem Forschungsfeld und bildungswissenschaftlicher (Sub-) Disziplin.

Themenheft der Zeitschrift MedienPädagogik

Herausgegeben von: C. Swertz, W. Ruge, A. Schmölz und A. Barberi

Einreichung der Beiträge: 15.1.2017
Rückmeldung an die AutorInnen bis zum: 31.1.2017
Überarbeitung bis zum: 28.2.2017
Erscheinungsdatum: März 2017

Ein Blick auf die medienpädagogische Forschungspraxis zeigt die gute Konstitution der AkteurInnen: Zahlreiche Projekte, gut etablierte Tagungen, Arbeitsgruppen in mehreren Fachgesellschaften sowie diverse Buchreihen und Zeitschriften demonstrieren den Erfolg. Von dieser Performanz durch die Realisierung von Distinktionsgewinnen zu profi­tieren, scheint aber nicht immer zu gelingen: Neue medienpädagogische Institutionen in Forschung und Praxis sind selten, vorhandene arbeiten oft unter prekären Beding­ungen oder werden bei der ersten Gelegenheit abgewickelt.

Dies mag daran liegen, dass die AkteurInnen in verschiedenen Disziplinen antreten. Sie sind in DGfE, ÖFEB, DGPuK, GI und GFM aktiv und beschreiben Medienpädagogik als Subdisziplin der Erziehungs- oder Bildungswissenschaft, der Kommunikationswissenschaft, der Informatik, der Medienwissenschaft, der Psychologie oder als als multidisziplinär­es Fach. Von welcher Disziplin ist Medienpädagogik dann die Subdisziplin? Ist Medienpädago­gik möglicherweise als eigene Disziplin zu fassen? Was ist ihr Gegenstand und welche Aufgaben kommen ihr zu? Auf welche Notwendigkeit “im Sinn der Not, welche die Pra­xis wendet, auf welche die Praxis antwortet, die sich an einer Not orientiert, die es gilt zu wenden?” (Benner 1980: 468 ) antwortet die Medienpädagogik?

Es gehört zu den Aufgaben wissenschaftlicher Disziplinen, sich durch eine Bestim­mung ihres Gegenstandes und diesem angemessene Methoden selbst zu disziplinie­ren und so zu konstituieren. Die Frage, ob eine Konstituierung der Disziplin durch Prin­zipien, Performanzen, Pertubationen oder nur als Parodie möglich ist, stand im Mittel­punkt der Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE an der Universität Wien am 28. und 29. September 2016.

Im Anschluss an die Leipziger Tagung zu “Methodologien und Methoden” (2011), in der die methodologische Dimension der Disziplin diskutiert wurde, und die Aachener Tagung zu “Spannungsfeldern und blinden Flecken” (2015), in der die gegenstands­theoretische Dimension der Disziplin im Mittelpunkt stand, sollen nun die wissen­schafts- und erkenntnistheoretischen Aspekte einer Konstitution der Medienpädagogik diskutiert werden. Insofern die drei Aspekte aufeinander verwiesen sind, kann der in­ten­dierte Rahmen mit folgenden Fragen markiert werden:

  • Was kann die Medienpädagogik wissen?
    Was ist ihr Gegenstand? Welche Begriffe sind konstitutiv? Wie können Teilbereiche geordnet werden? Welchen Quellen vertrauen wir? Wie gehen wir mit Ungewissheit um?
  • Was soll die Medienpädagogik tun?
    Darf die Medienpädagogik alles tun, was technisch möglich ist? Darf sie sich mittels ‘Verstehen’ und ‘Erfahrung’ oder ihr ‘Tun’ konstituieren? Soll die Wissenschaft der Praxis entsprechen?
  • Was darf die Medienpädagogik sich erhoffen?
    Welche Begründungsformen aus Informatik, Kommunikationswissenschaft, Medienwissenschaft, Psychologie oder Soziologie sind in welchem Verhältnis zueinander relevant? Welche eigenen Begründungsformen gibt es? Sind die Grenzen des Menschen für die Medienpädagogik relevant? Wie ist Medienpädagogik zu begrenzen?
  • Was ist eine Medienpädagogin oder ein Medienpädagoge?
    Sind sie Symbole? Was macht ihre Identität aus? Arbeiten sie in Schulen? Worin bestehen ihre Performanzen?

Einreichung von Beiträgen zum Themenheft

Eingereicht werden können wissenschaftliche Beiträge und praxisorientierte Beiträge. Die Beiträge werden in einem doppelt blinden Gutachtenverfahren beurteilt. Die Beurteilungskriterien sind Originalität und Aktualität der Fragestellung; Kohärenz und (sach-)logischer Aufbau des Beitrags sowie das sprachlich-formale Niveau. Für wissenschaftliche Beiträge werden zudem die Wissenschaftlichkeit und fachwissenschaftliche Bezüge beurteilt.

Bitte reichen Sie Ihren Beitrag bis zum 15.1.2017 unter http://www.medienpaed.com/author/submit ein.
Hinweise zur formalen Gestaltung finden Sie unter
http://www.medienpaed.com/about/submissions#authorGuidelines.

Vielen Dank!

Call for Papers als PDF