Coach’s Eye – Innovative Videoanalyse-App (nicht nur für Sportlehrer/-innen)

Coach's Eye ScreenshotVor eine paar Monaten bin ich auf eine interessante App (für iPhone und iPad) gestossen: Coach’s Eye ist zwar für allem Sportlehrerinnen und Trainer gedacht, könnte sich aber auch zur Beurteilung von Auftrittskompetenz, für Beobachtungsaufträge, etc. eignen. Direkt aus der App lassen sich Bewegungsabläufe als Video aufnehmen. Anschliessend lassen sich diese Videos in Zeitlupe abspielen oder mit dem sog. Jog/Shuttle-Rad einzelbildweise vor und zurück spulen. Bei Bedarf kann der Coach/die Lehrerin auch direkt auf das Video zeichnen und optional einen Audiokommentar dazu aufsprechen. Die so bearbeiteten Videos können abgespeichert oder per E-Mail oder via Webplattform weitergegeben werden.

Florian Wanzenried (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich «Bewegung und Sport» an der PH Zürich) hat Coach’s Eye im Unterricht mit Studierenden getestet und dabei folgende Erfahrungen gemacht:

Plus

  • Einfache Bedienung
  • Gute Qualität des «Einzelbild-Modus»
  • Ermöglicht bessere Qualität des Feedbacks: Sofort nachdem ein Studierender einen Bewegungsablauf vorgezeigt hat, kann dieser gemeinsam im Detail betrachtet und besprochen werden
  • Gutes Kosten-/Nutzenverhältnis (auch für Studierende erschwinglich)

Minus

  • Es wird nur die Bewegung und nicht der Ton dazu aufgenommen. Dies schränkt die Nützlichkeit z.B. für Tanzaufnahmen erheblich ein
  • Unübersichtliche Anordnung/Sortierung der gespeicherten Aufnahmen innerhalb der App
  • Gewöhnungsbedürftige Navigation mit dem Jog/Shuttle-Rad

Ich bin gespannt, in welche Richtung  Coach’s Eye weiter entwickelt wird. Wenn man zusätzlich zum Videobild auch den Ton aufzeichnen könnte, liesse sich diese App auch ausserhalb des Sportbereichs noch vielseitiger einsetzen. Coach’s Eye ist für CHF 5.- im iTunes-App-Store erhältlich.

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Flexbooks – Lehrmittel nur noch digital?

Um die in diesem Blog begonnene Diskussion um elektronische Schulbücher fortzuführen, hier ein Hinweis auf Flexbooks, die auf kibs.ch näher vorgestellt werden:

«Mit flexiblen digitalen Büchern können die Lehrmittel dem Unterricht ohne grossen Aufwand angepasst und rasch weitergegeben werden. In den USA werden Flexbooks heute schon in hunderten von Schulen und Universitäten erfolgreich eingesetzt.» (Oliver Ott, PH Bern)

In diesem Zusammenhang interessant: Apple hat für Donnerstag, 19.1.2012 zu einem education-focused media event eingeladen. Verschiedene Gerüchtebörsen vermuten, dass Apple «das gedruckte Schulbuch digital zerstören» möchte:

«Now, ArsTechnica claims that one of the key components of Thursday’s announcement is a new publishing tool for eBooks. The current state of software tools continues to frustrate authors and publishers alike, with several authors telling Ars that they wish Apple or some other vendor would make a simple app that makes the process as easy as creating a song in GarageBand.» (AppleInsider)

 

 

 

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Klartext leicht gemacht

Ärgert ihr euch manchmal auch, wenn ihr aus einer Webseite oder einem Office-Dokument eine Textpassage kopiert und beim Einsetzen dann feststellt, dass ihr dabei gleichzeitig noch viele unnötige Formatierungseigenschaften des Ausgangstextes mitkopiert habt?

Das nette kleine Mac-Progrämmchen “Plain Text” befreit den Text der Zwischenablage mit einem Mausklick vor jeglichem überflüssigen Kram: http://www.bluem.net/en/mac/plain-clip/  Unter Windows leistet “PureText” dasselbe: http://www.stevemiller.net/puretext/

Zwei kleine Helferlein, die ich nicht mehr missen möchte.

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Codebarre – 100 Filme über Gegenstände

Arte hat zusammen mit der kanadischen ONF  – Office national du film du Canada – die Webseite codebarre.tv gestaltet, auf der 100 kurze Filme zu je einem Alltagsgegenstand zur Verfügung stehen. Die Filme regen (mich) zum Nachdenken an, sind zum Teil wunderschön zum Anschauen, witzig, animieren (mich und vielleicht auch Student/innen, Schüler/innen oder Personen ohne spezielles Label) zum Nachahmen – Selbermachen.

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JIM-Studie 2011

CoverDie neue JIM-Studie 2011: Basisuntersuchung zum Medienumgang von 12- bis 19-Jährigen liegt jetzt vor.

Erfreulich: Trotz grosser Auswahl an Medienangeboten und einer Vorliebe für elektronische Medien wissen Jugendliche auch «alte» Medien zu schätzen: 44 Prozent  lesen regelmässig Bücher und 42 Prozent Tageszeitungen.

Das Heft liegt in unserer Fachmediothek auf oder kann als PDF heruntergeladen werden.

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Kulturwechsel mit «Lernobjekten»

An der diesjährigen E-Learning-Tagung Online Educa in Berlin hat Caspar Noetzli die Erkenntnisse aus der Entwicklung von Lernobjekten für das selbstorganisierte Studium im Rahmen der Session «Changing Learning Cultures» präsentiert.

Nach der Studienreform NOVA 09 sollen die Studierenden künftig 50% ihrer Studienzeit selbstorganisiert studieren. Dazu dienen unter anderem Lernobjekte multimedialen Lerninhalten und entsprechenden Arbeitsaufträgen. Im Jahr 2009 hat die PH Zürich mit der Entwicklung der Lernobjekte begonnen. Ende 2011 ist das dreijährige Einführungsprojekt beendet. Caspar Noetzli, Leiter des Projekts, präsentierte die Erfahrungen in Vorträgen an der eduhub-Tagung von SWITCH in Lugano, an der ILIAS Conference in Bern und zum Abschluss an der internationalen E-Learning Konferenz Online Educa in Berlin. Unter dem Titel «A Culture Change: Learning Objects to Support Self-Directed Learning in Teacher Education» präsentiert Caspar Noetzli die gemachten Erkenntnisse.

Caspar Noetzli berichtet von der schwierigen Anfangszeit, als die ersten «Lernobjekte» im besseren Fall aus einer Sammlung von PDFs bestanden, im schlechteren aber am Ende des Semesters ausser Titel und Lorem Ipsum-Platzhaltertext keine weiteren Spuren hinterliessen. Caspar Noetzli: «Wir stellten uns darauf ein, dass uns die Dozierenden kritische Fragen über «Instructional Design» etc. stellen, stattdessen erfuhren wir oft Bedenken, dass die Dozierenden ihre Materialien öffentlich ins LMS stellen müssten. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war, dass die Dozierenden zusätzliche Zeitgutschriften erhalten, um ein neues Lernobjekt zu entwickeln; ebenso wichtig war die Unterstützung durch die E-Learning Consultants. Und nicht zu unterschätzen sei die Anmerkung in den Nutzungsbestimmungen, dass man sich gegenseitig anfragt, wenn man Inhalte aus einem «fremden» Lernobjekt nutzen will. Heute sind gegen 80 Lernobjekte entwickelt, diese sind neu auf einer übersichtlichen Startseite zusammengefasst (Bild). Das Projekt wird ab 2012 in «Dauerbetrieb» überführt: Jedes Semester stehen den verschiedenen Bereichen insgesamt 1000 Arbeitsstunden für die Entwicklung von Lernobjekten zur Verfügung.
Ansonsten viel «man sollte» an der Online Educa …

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1to1learning.ch

Auf www.1to1learning.ch sammelt Beat Doebeli 1:1-Projekte aus aller Welt. Das sind schulische Projekte, bei denen mindestens eine ganze Schulklasse innerhalb der Schule jederzeit Zugriff auf einen (meist mobilen) persönlichen Computer bzw. ein Smartphone oder Tablet hat. Projekte mit 1:1-Ausstattungen werden immer zahlreicher, sind aber noch nicht alltäglich. Deshalb ist der Erfahrungsaustausch zwischen Projekten sehr wichtig, wozu sein Wiki einen Beitrag leisten möchte.

Interessant sind insbesondere die Argumente für und gegen 1:1-Ausstattungen, die Beat gesammelt hat. Er konnte dabei auf seine reichhaltigen Erfahrungen als Projektleiter  des iPhone-Projektes Goldau zurückgreifen.

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Komponieren mit Isle of Tune

Isle of Tune ist ein «music sequencer for the modern colonial». Statt Noten auf einem Notenblatt einzutragen, legt man auf seiner Insel Strassen an und versieht sie mit tönenden Häusern, Bäumen und anderen Dingen. Schliesslich bringt man alles zum Klingen, indem man Autos auf den Strassen herumfahren lässt. Neben der kostenlosen Online-Variante ist auch eine iPad-App zu kaufen. Bebaute Inseln lassen sich mit anderen online teilen.

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Wahlen 2011: Medien auf dem Prüfstand

Am 3. November organisierte das Schweizer Radio und Fernsehen SRF ein weiteres Mediensymposium. Aus aktuellem Anlass wurden die Medienleistungen während den Wahlen 2011 diskutiert. Prof. Dr. Kurt Imhof, IPMZ Universität Zürich, präsentierte eine detaillierte Analyse der Medienpräsenz der Wahlberichterstattung in den verschiedenen Massenmedien im Vergleich zu anderen Ereignissen. Einmal mehr kritisierte Imhof die Verarmung der Presse durch die Gratis-Anzeiger und zeigte auf, dass Boulevard-Themen wie beispielsweise das Verschwinden des SVP-Maskottchens «Zottel» mehr mediale Aufmerksamkeit erhielten als andere Ereignisse. So war die Geissen-Posse die mit das mit Abstand am meisten auf Facebook verlinkte Thema.
Download PDF Analyse Imhof

 

 

 

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«laut & leise» zum Thema Social Media

CoverDie neue Ausgabe von laut & leise (Okt. 2011), dem Magahzin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich, nimmt soziale Netzwerke unter die Lupe und fragt: «Revolution, Hype oder bloss zeitfressende Banalität?»

Download unter:
http://www.suchtpraevention-zh.ch/fileadmin/user_upload/magazin_laut_leise/pdf/lautleise2011_3.pdf

 

 

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