Filmische Dystopien: “Jugend ohne Gott” (Deutschland 2017) und “Aufbruch ins Ungewisse” (Deutschland / Südafrika 2017)

Nach einem Roman von Ödön von Horvath (1937)Trailer: https://youtu.be/SKARYpSar0M

https://www.nzz.ch/feuilleton/jugend-ohne-gott-ld.1313220

https://youtu.be/VZHs5iaDToU

JIM-Studie 2017 erschienen

Im Rahmen der JIM-Studie 2017 wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland neben der generellen Mediennutzung auch zu ihrem Medienumgang im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. Insgesamt verbringen Schülerinnen und Schüler im Alter von zwölf bis 19 Jahren nach eigener Schätzung durchschnittlich 97 Minuten an einem Wochentag mit ihren Hausaufgaben (mit und ohne Computer/Internet), Mädchen investieren mit 115 Minuten deutlich mehr Zeit als Jungen (80 Min.). Knapp die Hälfte ihrer Lern-/ und Hausaufgabenzeit (45 % bzw. 44 Min.) arbeiten die zwölf- bis 19-jährigen Schülerinnen und Schüler jeden Tag zuhause am Computer oder im Internet für die Schule. Die digitale Hausaufgabenzeit steigt mit zunehmendem Alter der Jugendlichen von einer guten halben Stunde bei den Zwölf- bis 13-Jährigen auf eine gute Stunde bei den volljährigen Schülern an.

Weitere Infos und Downloads gibt es hier.

FACE-Families And Children in Education: IPE-Entwicklungsprojekt für Life skills – auch mit Medien

http://www.face-lifeskills.com

https://phzh.ch/de/Dienstleistungen/ipe/

Lehrmittel für die Entwicklung von Life skills auf Englisch, Rumänisch, Albanisch, Mazedonisch und Serbisch.

Berufswünsche mit Fotografie zum Ausdruck bringen

Holzwarth, Peter & Scheuble, Walter (2017): «Berufswünsche fotografieren. Eine Unterrichtseinheit für die berufliche Orientierung». Pädagogische Hochschule Zürich.
http://doi.org/10.5281/zenodo.1001666

 

PH Zürich sucht PostDoc in der Medienpädagogik

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter Medienpädagogik (30%)

Im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Forschungsprojekts «Hausaufgaben und Medienbildung» suchen wir per 1. März 2018 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Medienpädagogik (30%).
Die Anstellung ist auf 3 Jahre befristet.

Gegenstand ist eine überwiegend qualitative Studie zur Ökologie des Medienhandelns im Kontext der Hausaufgabenerledigung von Schüler/innen. Das Projekt ist in die erziehungswissenschaftliche Medienpädagogik eingebettet und will aufzeigen, wie Schüler/innen Medien als Ressourcen im Kontext ihrer Hausaufgaben verwenden.
https://apply.refline.ch/590724/0233/pub/2/index.html

Promotionsstelle in der Medienpädagogik an der PH Zürich

Promotionsstelle an der PH Zürich (100%; davon 60% protected time für Diss)

https://apply.refline.ch/590724/0223/pub/4/index.html

Echte empirische medienpädagogische Forschung, gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds. Deadline: 22. Dezember 2017

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung erste Forschungsfragen entlang der Projektbeschreibung unter https://blog.phzh.ch/ufzgi/2017/11/grundlagentext/ bei.

Tagung zu Medienkompetenz in Zürich / 9.9.2017: «Was geht ab im Netz?»

http://www.stopp-gewalt.zh.ch/internet/microsites/stopp_gewalt/de/aktuell/veranstaltungen/2017/was_geht_ab_im_netz_2017/_jcr_content/contentPar/downloadlist_0/downloaditems/informationen.spooler.download.1493791712490.pdf/BIL_Flyer_Netz_RZ_A5.pdf

BIL_Flyer_Netz_RZ_A5

Sternstunde Philosophie: Bildwissenschaftlerin Charlotte Klonk über Terror und die Macht der Bilder

https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/charlotte-klonk-wenn-bilder-zu-waffen-werden?id=71fbc362-33bf-4345-a31f-ad99ee7eeb3a

„Unsere Kinder werden in der Schule unterrichtet, Texte zu verstehen, Texte zu deuten, zu interpretieren. Sie werden kaum darin unterrichtet, Bilder zu verstehen und zu interpretieren. Es gibt eine riesen Unwucht in unserer Kultur zwischen Textverstehen – wie wir das lernen – und Bildversehen. Warum ist das eigentlich so?“ (Wolfram Eilenberger, Philosoph).

 

Filme, Links und Literatur zum Thema:

Film: Das manipulierte Bild (43:27 Min.)

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61712 (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Film: Fake-News – Tipps im Umgang mit Falschnachrichten (15:08 Min.)

https://www.srf.ch/sendungen/myschool/fake-news-tipps-im-umgang-mit-falschnachrichten-2 (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen

https://www.facebook.com/help/188118808357379?ref=shareable (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

https://www.tagesschau.de/inland/facebook-fake-news-101.html (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Literatur:

Holzwarth, Peter: Fotografische Wirklichkeitskonstruktion im Spannungsfeld von Bildgestaltung und Bildmanipulation. In: Hermann, Thomas / Stiegler, Bernd / Schlachetzki, Sarah M. (Hg.): Themenheft 23: Visuelle Kompetenz. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienpädagogik. http://www.medienpaed.com/Documents/medienpaed/23/holzwarth1308.pdf (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Holzwarth, Peter: Menschen verändern Bilder – Bilder verändern Menschen. Dossiers Medien im Kontext. Digital Learning Center. Pädagogische Hochschule Zürich, Dezember 2012. https://phzh.ch/globalassets/phzh.ch/medienbildung/dokumente/dossier_bildmanipulation.pdf (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Bilderwelten und Weltbilder. Medienkompetenz – Computer – politische Bildung. Politik & Unterricht. Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung. Heft 1-2005. http://www.politikundunterricht.de/1_05/medien.pdf (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

Wolfrum Edgar & Arendes, Cord: Die Macht der Bilder. http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca06-2/8.html (Zugriffsdatum: 9.4.2017)

 

 

Medien- und Kulturkritik: Beiträge zum Thema Smartphone-Nutzung

“”Dann stellen Sie sich mal vor”, sagt der Psychologe, “wenn eine Firma, oder vielleicht sogar ein ganzes Land, jeden Tag mal von elf bis zwölf Uhr nicht kommunizieren würde?” Jeden Tag eine Stunde ohne Plingen und Klingeln.
“Dann”, sagt Pöppel, “hätten wir wahrscheinlich den größten Kreativitätsschub in diesem Land, den man sich überhaupt vorstellen kann.””

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-132212281.html

“Weil diese kleinen Dinger in unseren Taschen psychologisch so mächtig sind, dass sie nicht nur verändern, was wir tun, sondern auch, wer wir sind. Sie bestimmen, wie wir miteinander und mit uns selber umgehen. Wir gewöhnen uns daran, zusammen allein zu sein.” (Sherry Turkle)

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37827/Wir-sind-zusammen-allein

“Die vertrödelte Zeit ist aber gar nicht so wichtig. Zentraler sind die dauernden Unterbrechungen, die gibt es bei Buch und Armbanduhr nicht. Insgesamt führt die digitale Welt dazu, dass wir unsere Aufmerksamkeit zerhackstückeln.” (Alexander Markowetz)

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/alexander-markowetz-ueber-buch-digitaler-burnout-13825699.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Eine Woche ohne Smartphone