OPCO12: Tablet Computing – eine Zwischenbilanz

Der OpenCourse 2012 (OPCO12) zu Trends in E-Teaching befasst sich zurzeit mit dem Thema Tablet Computing. Am 9.5.12 fand dazu ein Online-Event mit den Experten Beat Döbeli und René Wegener statt. Diskutiert wurden Themen wie 1:1-Computing vs. BYOD (Bring your own device), Chancengerechtigkeit, mobile Nutzung und neue didaktische Konzepte. Joachim Wedekind zieht in seinem Blog eine Zwischenbilanz. Dort ist auch eine Aufzeichnung des Online-Events verfügbar.

 

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Smartphones im Unterricht

Gemäss der JIM-Studie 2011 besitzen fast alle Jugendlichen ein eigenes Handy. Ich gehe davon aus, dass ein rechter Teil davon Smartphones mit Internetzugang sind. In wenigen Jahren wird es wohl keine reinen Telefonier-/SMS-Handys mehr geben. Dann werden alle immer einen Kleincomputer in der Hosentasche.

Bei einer unserer letzten ICT-Evaluationen in einer Zürcher Gemeinde haben wir festgestellt, dass bereits die Hälfte aller Unterstufenkinder einen eigenen Computer besitzt. Diese Geräte werden ohne Zweifel zu Hause auch genutzt.

Der Trend, dass Lehrpersonen und Schüler/innen die eigenen Geräte in Schule und Unterricht nutzen (wollen), wird sich in nächster Zeit sicherlich noch verstärken. Während einige Schulen noch vor wenigen Jahren in einer Art Schockzustand Handyverbote ausgesprochen haben, müssen sie sich jetzt Gedanken darüber machen, wie sie dem Trend begegnen können. Der Trend unter dem Motto «Bring your own device (BYOD)» lässt sich kaum mehr stoppen.

Es gibt eine Vielzahl von Chancen, Fragen und Problemen, die angegangen werden müssen. Ich möchte hier nur einen Punkt herauspicken, der für Lehrpersonen sehr wichtig ist, nämlich den Punkt der Mediennutzung im Unterricht: «Was kann man im Unterricht überhaupt machen? Wozu soll das gut sein? Und wie soll ich als Lehrperson das umsetzen?»
Lehrpersonen wollen Hintergrundwissen und ganz konkrete Umsetzungsideen erhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt sind meiner Meinung nach die Erfahrungen anderer Schulen.

Wolfgang Neuhaus hat in seinem Blog unter dem Titel «Smartphones im Unterricht» eine Reihe von öffentlich zugänglichen Ressourcen zum Thema gesammelt. Hier finden Schulen Hintergrundwissen, konkrete Umsetzungsideen und Praxisbeispiele anderer Schulen.
Wolfgang Neuhaus meint zum Thema:

Es wäre aus meiner Sicht verantwortungslos, wenn Schule nicht auf diese Situation reagieren würde. Die didaktischen Potenziale, die diese Medien bieten, sollten genutzt werden. Für das Agieren in unserer Gesellschaft und bei der Ausgestaltung unserer Zukunft spielen mobile Medien eine zunehmend wichtige Rolle.

Dieser Aussage schliesse ich mich gerne an.

 

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Dossier «Facebook und Medienkompass»

FacebookEine aktuelle Untersuchung der PH Zürich zeigt, wie intensiv Kinder und Jugendliche auf Facebook präsent sind. Von den befragten 189 Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Kanton Zürich im Alter von 11 bis 16 nutzen 70% Facebook. Diese starke Nutzung macht Facebook zu einem Thema in der Schule. Dabei kann das Lehrmittel Medienkompass helfen: Obwohl Facebook im Medienkompass nicht namentlich genannt wird (Facebook gibt es erst seit 2008 auf deutsch), lassen sich die Chancen und Risiken von sozialen Netzwerken unter verschiedenen Aspekten im Medienkompass aufgreifen. Ein neues Dossier hilft dabei: http://tiny.phzh.ch/fbmk
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Grundlagen zur Ausgestaltung schulischer ICT-Landschaften

Diese Woche hat die Fachstelle Bildung und ICT der Bildungsdirektion des Kantons Zürich einen  lesenswerten Bericht (PDF) zur künftigen Ausgestaltung schulischer ICT-Landschaften publiziert. Weg von ressourcenfressender interner Infrastruktur, hin zu cloudbasierten Diensten. Dies sei in naher Zukunft dank ultraschneller und symmetrischer Glasfaserkabel möglich. Allerdings müssen sich besonders Zürcher Landschulen noch einige Jahre gedulden müssen, bis der Ausbau erfolgt ist. In knapper und übersichtlicher Form fasst der Bericht zudem die aktuellen Entwicklungstrends um Medien und ICT in der Schule zusammen und zeigt auf, wie eine geschickt eingesetzte ICT-Infrastruktur unter anderem eine Kultur des individualisierenden Lernens begünstigen kann.
Publikation des Berichts im edu-ict-Portal – mit interessanten Kommentaren von ICT-Verantwortlichen an Schulen …

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Open Source Software an Schulen – Tagung am 9.6.12

Wie sieht die Zukunft der freien Office-Suite LibreOffice aus? Welche Open-Source-Software eignet sich zum Aufbau einer Cloud? Antworten auf solche Fragen gibt es an der jährlichen Tagung zu Open Source Software an Schulen:

Samstag, 9. Juni 2012, 9:00-16:30 Uhr
EB Zürich, Riesbachstrasse 11, Zürich

Die Teilnahme ist kostenlos.
Twitter-Hashtag: #ossxii

Weitere Infos und Anmeldung: http://www.ossanschulen.ch/weiterbildungstagung-2012

 

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Tagung zur Plagiatsprävention: Unterlagen zum Download

Am 29. März fand an der PH Zürich eine Tagung zur Plagiatsprävention statt. Siehe Blogbeitrag vom 5. Februar 2012. Der Anlass sollte Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten, sowohl für Hochschulen, welche Plagiatspräventions-Software nutzen als auch solchen, welche deren Einsatz in Betracht ziehen. So fanden sich gegen 40 Teilnehmende aus Hochschulen der Schweiz und Deutschland ein. Hans-Lorenz Reiff-Schoenfeld (iParadigms Europe) stellte im Eingangsreferat die Plagiatpräventions-Software «Turnitin» vor. Mit Hilfe der Software können Dozierende und je nach Ansatz der Hochschule auch Studierende schriftliche Arbeiten auf Übereinstimmung mit anderen Texten aus Literatur, Internetquellen und anderen Studierendenarbeiten feststellen lassen. In den weiteren Referaten berichteten Vertretende verschiedener Hochschulen davon, wie sie Präventionssoftware einsetzen und welche weiteren Massnahmen sie einsetzen. Dass Plagiarismus nicht mit dem Einsatz entsprechender Software gelöst werden kann, darüber waren sich die Anwesenden einig. Den Studierenden fehlt das Bewusstsein, allenfalls etwas Unrechtes zu tun. Vom ersten Semester an müsste hierzu gezielt geschult werden. So können an einigen Hochschulen Studierende ihre Arbeiten mit Turnitin gezielt selbst testen und sie erhalten individuelle Beratung.

Die PDFs der Referierenden stehen zum Download bereit:

  • Hans-Lorenz Reiff-Schoenfeld. Turnitin als pädagogisches Werkzeug. PDF_Reiff
  • Dr. Christina Mainka. Plagiatsprävention als Mittel der Qualitätssicherung der akademischen Lehre. PDF_Mainka
  • Dr. Stefano Tardini, University of Lugano. The integration of plagiarism prevention into (e-)learning and teaching practices: the experience of eLab in Ticino. PDF_Tardini
  • Hans-Lorenz Reiff-Schoenfeld. Überblick über die Weiterentwicklung von Turnitin. PDF_Turnitin_Ausblick

 

 

 

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call for projects: “Projektrezepte”

 

 

 

http://www.jff.de/?BEITRAG_ID=6473

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Allein im Internet: Studie zur Internetkompetenz von Jugendlichen

Wie verhalten sich Jugendliche bei Problemen mit dem Internet (z.B. bei Cybermobbing)? Wer vermittelt ihnen die Kompetenzen, um negative Seiten des Internets zu erkennen und damit fertig zu werden? Sind Vater, Mutter und Geschwister wichtige Ansprechpartner, oder sind es die Lehrpersonen oder externe Experten in den Schulen? Welche Rolle spielen Freunde und Kollegen?

Diesen Fragen geht eine Studie der Medienwissenschaftlerin Eveline Hipeli der Uni Zürich nach. Um die Einstellung und Akzeptanz von Jugendlichen gegenüber  «Netzguidance-Massnahmen» zu ermitteln, hat sie 1100 Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren aus dem Kanton Zürich schriftlich befragt. Auffallend: Im Gegensatz zu Mitgliedern der Peer group werden die Lehrpersonen im Bedarfsfall kaum um Hilfe gebeten.

Die Studie wird im März 2012 veröffentlicht. http://www.uzh.ch/news/articles/2012/allein-im-internet.html

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FIM-Studie 2011: Familie, Interaktion & Medien

CoverDie neue und soeben erschienene FIM-Studie (Familie, Interaktion & Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest bietet aktuelle Erkenntnisse zur Kommunikation und Interaktion in deutschen Familien sowie repräsentative Ergebnisse zur Mediennutzung im Familienkontext. Für die Untersuchung wurden alle Mitglieder von 260 Familien mit Kindern zwischen 3 und 19 Jahren persönlich befragt.

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Online-Tools im Sprachunterricht

Ein Gruppe Studierender hat sich während eines Ausbildungsmodules mit Online-Tools im Sprachunterricht auseinandergesetzt. Im Zentrum stand die Frage, wie Webangebote für den Einsatz im Sprachunterricht evaluiert werden können. Als Endprodukt ist ein öffentliches Rezensionsverzeichnis entstanden. Die publizierten Rezensionen wurden mit Unterrichtsideen und weiterführenden Informationen und Links angereichert.

Das Rezensionsverzeichnis ist an folgender Stelle zu finden:
http://online-tools-im-sprachunterricht.wikispaces.com/

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